Zeitungen und Magazine können nur überleben, wenn in ihnen gute Geschichten erzählt werden. Diese Kultur des journalistischen Erzählens zu fördern ist unser Ziel.
Es begann mit einer Idee. Sie lautete, zunächst ganz vage: ein Branchentreffen ins Leben zu rufen, zu dem Reporter einmal im Jahr zusammenkommen, um über ihre Texte, ihre Projekte, ihre Kollegen zu reden. Eine Website zu begründen, die das Wissen über Reportagen sammelt. Seminare zu veranstalten, vielleicht, eines Tages, sogar Bücher herauszugeben. Ein Forum zu schaffen, in dem der erzählende Journalismus zu seinem Recht kommt.
Die Idee nahm Formen an, Anfang 2007, bei einigen Mittagessen im Cafe Paris, in Hamburg. Bald wurde ein Verein gegründet, ein Förderer gefunden: die Rudolf Augstein-Stiftung, die das Reporter-Forum bis heute großzügig unterstützt.
Dann die erste Veranstaltung, im Mai 2007, ein Testballon: Gab es genügend Interessenten für einen „Reporter-Workshop“? Gab es – gleich der erste Workshop war hoffnungslos überbucht. Und weil es allen so gut gefallen hatte, weil es so viel zu besprechen gab, und das Reden über Texte so viel Spaß machte, ging es weiter.
Inzwischen (Februar 2010) hat der dritte Reporter-Workshop stattgefunden, es gibt einmal im Jahr Feedback-Seminare, auf denen man mit einem Profi eigene Reportagen diskutieren kann, und auch die Website ist gewachsen, inzwischen hat sie rund 12.000 Leser pro Monat.
Das neueste Projekt: der „Deutsche Reporterpreis“, der Preis von Journalisten für Journalisten. Er wurde im Dezember 2009 zum ersten Mal verliehen, ebenfalls unterstützt von der Augstein-Stiftung. Auch diese Veranstaltung war ein großer Erfolg und wir freuen uns schon auf die nächste Preisverleihung.
Wie es sonst weiter geht?
Wir sind gespannt!