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21.02.17

Post von den Usern



Zuschriften zu den Reporter-Workshops


(weiter unten auf der Seite ... findet ihr Kommentare zu den Feedbackseminaren)



Beim Reporterforum kann man den interessantesten und einflussreichsten Reportern zusehen, wie sie über ihre juengsten Texte nachdenken, und warum sie ihren eigenen Weg so gehen muessen, wie sie ihn gehen...Das ist grossartig! Gleichzeitig entwickelt man bei der Lektuere eine genaue Vorstellung von den grossen Themen des vergangenen Jahres. Fuer mich sind diese zwei Tage immer eine wichtige Quelle des Verstehens und der Inspiration.

Eva Corino
Berliner Zeitung


Ich bin begeistert! Greife ganz bewusst zum Superlativ, weil ich von Seminaren, Workshops und Tagungen noch nie glücklich heimgekehrt bin, doch das war diesmal anders. Die Referate, die ich besuchte, waren 1A (Fichtner, Osang), die Workshops interessant, konstruktiv, bereichernd (Supp, Arntz). Zur hohen Qualität trägt sicher bei, dass alle Teilnehmer die gleiche Sprache sprechen und die Gespräche angenehmerweise nicht der eigenen Selbstdarstellung dienten, sondern der Sache.
Dass ich die nichtbesuchten Veranstaltungen nachträglich noch anhören kann, ist ein Super-Service, danke!
Auszusetzen gibt's es nichts, außer vielleicht, dass ich mir das Aushändigen eine Liste aller Teilnehmer mit Angabe der genauen Tätigkeit gewünscht hätte (was Sie ja noch nachholen können ;-)). Für die Ausgabe 2010 rege ich an, diese Top-Veranstaltung nicht zu verschlimmbessern.

Daniel Puntas Bernet
NZZ am Sonntag


An der Akademie für Publizistik organisiere und begleite ich Seminare wie z.B. die Reportagewerkstatt mit Stefan Willeke. Daher ahne ich den Aufwand, der hinter der gelungenen Organisation des Reporterforums steckt. Mein Respekt.
Beeindruckend fand ich auch die Großzügigkeit des „Spiegel“. Mittagessen, Abendessen, Kekse, Obst, Kaffee, Tee, Saft und Wasser - es fehlte an nichts. Eine gute Art, die Nachwuchsreporter zu würdigen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.
Diese respektvolle Haltung den jungen Reportern gegenüber fand ich in allen Workshops, die ich besucht habe. Egal, ob ein Stefan Lebert oder eine Barbara Supp die Texte von Teilnehmern besprachen, ein Alexander Osang oder ein Erwin Koch sich und ihre Werke in den Mittelpunkt stellten, jede Frage der Teilnehmer wurde wirklich beantwortet, die Texte klar und trotzdem schonend auseinandergenommen.
Erstaunt hat mich, dass vor keiner Veranstaltung das typische Murmeln durch die Reihen ging: "Ich habe nicht geschafft, die Texte zu lesen, und Du?". Wie haben Sie das geschafft?
Gerade beginnt man, nur noch in Reportagen zu denken, die anderen Teilnehmer im Aufzug und in den Gängen wiederzuerkennen und sich in dem Elfenbeinturm des Spiegels heimisch zu fühlen, da ist alles schon wieder vorbei. Schade. Ich wäre gern noch bis zum Abend in weitere Workshops gegangen.
Die Idee, Joshua Benton einzuladen, fand ich sehr gelungen. Egal, wie die Zukunft für Reporter aussehen wird, seine Linksammlung kennen zu lernen ist auf jeden Fall anregend.

Irmhild Speck
Akademie für Publizistik


Es war wieder eine sehr schöne Veranstaltung mit ausreichend Luft, um zwischen den Seminaren auch mit Kollegen zu sprechen. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Dozenten eingeladen werden, die nicht von SPIEGEL-ZEIT-GEO sind - sondern von der SZ, von der FAZ, von Neon. Vielleicht ist das aber auch eine Kostenfrage, eine Anreise innerhalb Hamburgs ist natürlich günstiger als eine aus München oder Frankfurt.
Ganz besonderen Dank an Herrn Thiele für die fantastische Organisation.

Cornelius Pollmer
Süddeutsche Zeitung


Grundsätzlich war ich beeindruckt davon, mit welcher Lust und Sorgfalt sowohl von Dozenten als auch vom Auditorium über Texte gesprochen wurde. Es ist schön zu sehen, was es bedeutet, Geschichten mit großer Ernsthaftigkeit zu begegnen. Darin liegt meiner Ansicht nach die große Stärke der Veranstaltung: dass Praktiker für Praktiker sprechen. Das solltet Ihr auf jeden Fall beibehalten.
Während des Workshops fand ich es etwas seltsam, dass sich manche Referenten wenig vorbereitet hatten, sprich: auf Fragen gewartet statt selbst Impulse gegeben haben. Im Nachhinein finde ich, dass sich daraus zum Teil sehr persönliche und gerade daher auch sehr wertvolle Gespräche ergeben haben. Das bringt sicher mehr als das "Show-Redigieren" einzelner Texte. (Ich habe den Text-Workshop von Christoph Kucklick besucht, den möchte ich ausdrücklich loben. Das war sensationell, was er in der kurzen Zeit vermitteln konnte.)
Es zeigte sich, dass doch eine Diskrepanz darin besteht, was sich junge Berufsanfänger und erfahrenere Kollegen von den Workshops erwarteten. Ersteren ging es eher um konkrete Handlungsanweisungen - auch zu Verhandlungssituationen, Honoraren etc., letzteren um allgemeinere Einschätzungen, vielleicht auch eher um gegenseitigen Austausch und Input.
Beide Gruppen lassen sich wohl kaum gleichzeitig zufriedenstellen. Der Versuch würde auch den Ansatz des Forums verwässern, denke ich. Ich weiß auch nicht, vielleicht müsste man klarer machen, dass es nicht um ein Start-up-Seminar für freie Journalisten geht (das darf ich sagen, weil ich selbst einer bin).
Andererseits wäre es schade, würde man die jungen Kollegen ausgrenzen. mmm, schwierig, ich weiß jetzt ad hoc auch keine Lösung. Was ich nicht so toll fand: den Andrang bei manchen Seminaren. Das ließe sich nur durch weniger Teilnehmer oder mehr Referenten lösen.
Was ich toll fand: alles andere, die Referenten, die Organisation, den abendlichen Vortrag, das Spiegel-Essen, das Fest.
2010 sollten wir weiter über Texte sprechen. Egal, für welches Medium sie geschrieben wurden: Die Print- und die Online-Arbeit sollten gleichwertig behandelt werden. Interessant fände ich auch, jemand zu hören, der sich zwischen journalistischem und fiktionalem Schreiben bewegt. Und jemanden, der die Kunst der langen Reportage beherrscht: zum Beispiel Wolfgang Büscher. Und als Vertreter der Reisereporter: Freddy Langer o.ä.

Tom Dauer
Freier Journalist



Ich möchte ganz herzlich bei Ihnen für die Organisation des dritten Reporter-Workshops bedanken. Ich habe zum ersten Mal teilgenommen, und ich finde die Gestaltung des Programms wirklich hervorragend. Die Mischung aus Vorträgen und Workshops ist nach meinem Eindruck genau richtig. Die Anekdoten, die z.B. Alexander Osang über die Kanzlerin oder über Ulrich Mühe erzählt hat, haben sich mir stark ins Gedächtnis eingebrannt. Die Texte von Anita und Marian Blasberg waren bewegend, ich habe mir am nächsten Abend mit einem Freund noch den TV-Film zum Abschiebeflug im Internet angesehen.
Und bei Matthias Geyer habe ich handwerklich viel dazugelernt.
Die Teilnehmerzahl der gesamten Veranstaltung war genau passend. Das einzige, was ich vermisst habe, waren Namensschilder, um fremde Kollegen einfacher ansprechen zu können. Dies ist mein Verbesserungsvorschlag für 2010.
Ansonsten kann ich nur sagen: Machen Sie weiter so - pflegen Sie vor allem diese offene, einladende Atmosphäre, die beim Workshop herrscht. Und einen gemeinsamen Programmpunkt für alle - wie es in diesem Jahr der Vortrag von Joshua Benton war - sollten Sie auch beibehalten.
Ich bin gespannt auf die Audiofiles und Fotos, die ja sicherlich bald auf Ihrer Website veröffentlicht werden.

Jochen Markett
Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung


Der Workshop war sehr, sehr motivierend, hat meine Erwartungen weit übertroffen. Herzlichen Dank für die Organisation, ich komme nächstes Jahr gerne wieder.

Wiebke Schönherr
Märkische Oderzeitung


Was ich für die Zukunft - auch im Sinne der Augenhöhe - noch schön fände, wären nicht nur Seminare mit einem oder zwei Vortragenden, wobei die anderen Teilnehmer nur Fragen stellen; stattdessen zumindest einige Seminare, die wirklich als Workshop konzipiert sind, d.h. vielleicht ein kurzes Impulsreferat und dann diskutieren alle miteinander das Thema (vielleicht braucht es dazu eine kleinere Runde, daher sicher nur für einige Seminare möglich) Denn sicher hat unter den Teilnehmern auch der eine oder andere etwas Interessantes zum Thema beizusteuern. Ich habe jedoch den Eindruck, wenn die Teilnehmer sich auf Vortrag mit Fragen einstellen, geht das unter, weil alle immer wieder fragend auf den schauen, der vorn sitzt.
Für die Zukunft fände ich es außerdem schön, die Seminare und Workshops auch auf Hörfunk und Fernsehen auszuweiten, falls das die Möglichkeiten des Vereins erlauben. Ebenso wie bei den Audioslideshows gibt es bei Reportagen für Radio und TV ja nochmal andere Dinge zu beachten als im Print.

Nicole Graaf


Insgesamt habe ich interessante Vorträge, zum Teil sehr anregende Diskussionen erlebt. Wenn ein Ansatz des Workshops war, mit Lust an den Schreibtisch zurückzukehren, dann war es wieder ein gelungenes Wochenende. Vielen Dank den Akteuren.
Schade war, dass das Thema Nannen-Preis zwar immer wieder angerissen, aber nicht wirklich ausdiskutiert worden ist. Aber vielleicht war wirklich schon alles dazu gesagt. Nur eben nicht von allen. Aber wenn man schon mal beim SPIEGEL ist...

Jens Voitel


Erst einmal vielen Dank und großes Kompliment für das interessante, spannende 5. Workshop-Wochenende! Ich war zum 5. Mal dabei - und habe immer noch für mich neue und interessante Ideen, Tipps und Fragestellungen gefunden. Chapeau!
Ich möchte allerdings auch etwas anderes loswerden:  In den letzten Jahren beobachte ich mehr und mehr ein Phänomen in den Workshops, das mich manchmal eher an ein "Retro-porter"-Forum denken lässt. Große Reporter erzählen von den großen Reportagen, die sie unter großartigen Bedingungen in ihren großen Redaktionen schreiben können. Gestandene Reporter sind das, und sie erzählen auch gerne davon, wie viel noch toller alles früher einmal war, als es noch kein Internet gab und keine Printmedien-Krise. Und dann sitzen da im Publikum junge Reporterinnen und Reporter, in deren Augen ich immer wieder die Frage lese: "Ja, toll. Und ich? Was wird aus mir?"
Sie haben mit dem Einbinden der neuen Form der Web-Reportage einen wegweisenden Schritt getan. Aber das ist nur eine Nische, und nicht jeder versteht sich auf die damit verbundene technische Frickelei. Was sind andere Nischen? Außerhalb der klassischen Politik-, Sport-, Gerichts- oder Gesellschaftsreportage? Gibt es Facebook-Reporter? Twitter-Reportagen?
Ich würde mir einen Vortrag wünschen, ein Seminar, einen Workshop - was auch immer -, indem einmal unterschiedliche Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie junge Reporter in der heutigen Zeit Fuß fassen können. In welchen unterschiedlichen Medienformen sie durch welche Schreibe ihre Geschichten wie an den Mann bringen können. Vielleicht gibt es dabei nicht einen oder zwei Vortragende sondern fünf oder acht, jede/r aus einer anderen Nische.
Das Pflegen der klassischen Reportage ist eine schöne und wichtige Sache. Aber der klassische Reporter verschwindet immer mehr. Kaum einer der jüngeren erhält wirklich als Reporter eine Festanstellung, und als Freier kann er nie das schreiberische Potenzial eines festangestellten entwickeln. Von den Redaktionen allein gelassen bleibt ihm nur eines: Er muss sich irgendeine Form von Unverwechselbarkeit erarbeiten, eine USP, wie der BWLer sagen würde.
Das wäre ein schöner Titel für meinen Wunsch-Workshop: Der Reporter und sein Alleinstellungsmerkmal Ich bin wahrlich kein Gralshüter der Reporter-Weisheit, aber ich bin zu einer Diskussion über meine Idee jederzeit offen und bereit. Ich bin gespannt auf Ihr Feedback-Feedback!

Jens Clasen
Chefautor Redaktion Men's Health


Ich war zum ersten Mal dabei und möchte mich heute nochmals bedanken. Ich besuchte verschiedene Textworkshopos und gar keine Themenworkshops, einfach um mehr über das Handwerk zu erfahren. War toll und ich konnte so einiges mitnehmen und einige Leute kennen lernen. Das Lernen besteht dann darin, dass man die Kritik der Fachleute hört und die daraus eintstehenden Diskussionen.
Über eine Sache habe ich mich allerdings gewundert: Im Aufzug äußerten sich nach einem Textworkshop einige Beteiligte negativ. Gerade die Leute, die ihre Texte eingereicht hatten, waren das. Sie waren nicht oder nur wenig feedbackfähig und verteidigten sich ständnig bei Kritik während des Workshops. Daher mein Wunsch an die Beteiligten und zwar an die Teilnehmer: Voraussetzung für ein solches Lernen ist Feedbackfähigkeit. Würde nur gelobt werden, würde eine solche Veranstaltung niemanden etwas bringen.

Margit Winkler


Ich fand es erstaunlich, dass Leute an den Workshops teilgenommen haben, die sich offenkundig nicht auf die Themen vorbereitet oder nicht richtig zugehoert hatten, aber dennoch meinten sich zu Wort melden zu muessen. Das fuehrte zu "amuesanten" Situationen. Die Qualitaet der Referenten war in den Workshops die ich besucht habe sehr hoch. Ausserdem hat mir der Austausch mit anderen sehr gut gefallen!

Michael G. Schmidt


Mir hat das Forum Spass gemacht, sehr inspirierend und nett. Manche Teilnehmer waren eher anstregend, aber ich wette, dass würden einige Menschen auch von mir behaupten.
Was mir nicht gefallen hat, war die Location für die "Party". Ich finde, auf einer Party muss Gedränge herrschen, also vielleicht keine klaustrophobische Enge, aber etwas kuscheliger als in der "Schönen Aussicht". Ich finde, wenn sich alles verläuft, dann hat man größere Hemmungen fremde Menschen einfach so anzuquatschen. Und irgendwie ist es ja auch schon eine Networking- Veranstaltung. Nicht falsch verstehen: Ich habe trotzdem allerlei nette Menschen kennengelernt, aber ich habe gaaaanz viele Menschen gesehen, die etwas verloren rumstanden. Für die schönen Frauen, ist der Raum natürlich gut, dann können Sie den alten Charmeuren besser entkommen - aber das sind dann doch die wenigsten (also schöne Frauen meine ich, nicht Charmeure)

Pia (wir sind ja nun alle per du - oder?)


Danke für das Reporterforum. Was gut war: - Gute Referenten, z.B. Carolin Emcke - schöne Partylocation Was man verbessern kann: - Namensschilder für die Teilnehmer, damit man sich noch besser kennenlernen kann - Mehr Durchmischung der Generationen unter den Teilnehmern. Es waren sehr viele 25- bis 33-jährige da, wo waren die 35- bis 65-jährigen Reporter? Schade...

Jan Keith


Der Workshop war eine sehr runde Sache. Ich bin froh, dass ich teilgenommen habe, es gab viele konstruktive Vorschläge.

Eva Reik


Ganz herzlichen Dank für die Einladung zum Reporter-Workshop. Es war wirklich sehr schön, sehr anregend in Hamburg. Selten habe ich mich nach einer Tagung intellektuell so gut durchgepustet gefühlt.

Bernhard Pörksen
Universität Tübingen


Herzlichen Dank für 2 Tage voller Inspiration, Workshops und spannender Vorträge. Und für den gelungenen Abend zwischendurch.
Besonders gefallen hat mir die Veranstaltung "Die Kunst des Reports" von Cordt Schnibben. Sie war spannend, humorvoll und voller umsetzbarer Tipps für die Praxis. Auch der Workshop von Johanna Romberg + Johanna Wieland hat mir gut gefallen. Konstruktive Kritik an meinem Text und eine offene Diskussion.
Die einzige Veranstaltung, die für mich als freie Journalistin nicht so zugeschnitten schien, war "Das Porträt" von Alexander Osang am Freitag Nachmittag. Zweifellos ist er ein begnadeter Schreiber. Doch nicht jeder Journalist hat für seine Recherchen zu einer Geschichte drei Monate Zeit und die Spiegel-Redaktion als Finanzier im Rücken. Kollegen haben mir berichtet, dass dieselbe Veranstaltung am Samstag praxistauglicher wurde.
Mein Wunsch und Vorschlag für das nächste Reporter-Treffen 2010 wäre eine Veranstaltung zum Thema Auslandsreportage. Womit ich selber beispielsweise immer wieder auf Reisen konfrontiert werde: Dolmetscher, die nicht alles übersetzen wollen. Gesprächspartner, die den Macho raushängen lassen mir gegenüber - besonders in Ländern des ehemaligen Ostblocks, gibt es jedoch auch in Südostasien. Außerdem habe ich immer wieder mit NGO's zu tun, die meine Recherchen im Pulk begleiten und eine Reportage erheblich erschweren. Zuletzt 8 Mann bei meinen Recherchen in Kambodscha... Vielleicht gibt es zu diesen und anderen Hürden Tipps von erfahreneren Kollegen?
Auf jeden Fall möchte ich den Veranstaltern recht herzlich für einen gelungenen Reporter-Workshop danken. Ich freue mich schon aufs nächste Reporter-Treffen 2010!

Ellen Köhrer
Freie Journalistin


Super war er, der Workshop. Die Textworkshops waren zupackend, zum Teil hart, immer aber präzise und fair. Die Referenten hatten sich wirklich mit den Texten auseinander gesetzt.
Fürs nächste Mal schlage ich Namenstags fürs Revers vor. So kommen die Leute, die sich vielleicht noch nicht persönlich, aber vom Lesen her kennen, leichter ins Gespräch.

Andi Unger
Freier Journalist


Gut waren die Debatten über die verschiedenen Erzählperspektiven und -weisen, mit denen man sich einem Stoff nähern kann. Sehr anregend!
Lästig war im Workshop, dass auch ein Text besprochen wurde, der schon im Erzähl-Ansatz verkorkst war und sich nicht weiter entwickeln ließ. An solchen Beispielen lässt sich nicht viel lernen; sie schläfern ein.
Ein Thema fürs nächste Jahr wäre vielleicht die Recherche: Wie lassen sich Protagonisten öffnen, welche Arten der Empathie gibt es?
Danke für die interessanten Tage!

Uta Jungmann
Freie Journalistin


Ich fand die Workshops gut, besonders den von Erwin Koch. Für das nächste Mal würde ich mir wünschen, mehr freie Schreiber zu Wort kommen zu lassen und auch die wirtschaftliche Situation der Freien (Möglichkeiten für Recherche-Aufwand z.B) stärker zu thematisieren. Schließlich werden Reportagen häufig von Freien geschrieben, und die haben nur selten die finanziellen und strukturellen Mittel einer GEO- oder Spiegel-Redaktion.

Tanja Krämer
Wissenschaftsjournalistin


So viele Alpha-Egos über so viel Zeit auf so wenig Raum verteilt, dabei noch was lernen und sogar Spaß haben - das muss man erst mal hinkriegen! Ihr habt das - wiedermal - hingekriegt, vielen Dank dafür!
Toll fand ich:
- das Angebot aus Textworkshops einerseits und Heiligenanbetung andererseits
- den Vortrag als eine Infusion mit etwas, von dem keiner von uns Schreibern Ahnung hat, was uns aber alle betrifft
- die drei Fremdansichten
- die Party
- die Spiegel-Kantine
- den Ausblick aus dem zwölften Stock
Besser machen könnte man:
- auch mal Kekse mit Zartbitter- und nicht immer nur Vollmilchschokolade
- ansonsten nicht viel
Danke also nochmals, bis nächstes Pfingsten spätestens,

Christian Thiele
Playboy


Ich war ja nur an einem der beiden Tage dabei – und das, was ich da gesehen und erlebt habe, war von gemischter Qualität. Ich war vormittags im Workshop von Arno Luik und nachmittags bei Christoph Scheuring. Außerdem habe ich mir noch den Vortrag um 17 Uhr zu den neuen Möglichkeiten des Internet-Journalismus angehört. Lassen Sie mich also auf diese drei Punkte eingehen:
Der Workshop von Arno Luik war mehr ein Vortrag als ein Workshop. Auch wenn er immer wieder auf die zahlreich gestellten Fragen einging, so war Arno Luik doch vorwiegend darauf aus, einen Vortrag zu halten. Das ist aber m.E. nicht Sinn eines Workshops. Ich hatte mir darunter vorgestellt, dass man 1-3 Interviews auf den Prüfstand stellt – unter der Voraussetzung, dass sie natürlich vorher gelesen worden sind (also ein Vorgehen, wie es auch bei den anderen Workshops üblich war). Was die Fragetechnik betrifft, den Einstieg, den Ausstieg, den Aufbau. Mit seinem Wissen und seiner langjährigen Erfahrung hätte Arno Luik da sicher viel Konstruktives und Lehrreiches beitragen können.
So aber war es eher eine Selbstdarstellung – was sicher auch mal ganz nett ist, aber eben kein Workshop. Was habe ich gelernt? Ich habe gelernt, dass es nötig und wichtig ist, sich ausführlich auf so ein Interview oder Gespräch vorzubereiten. Eine Binsenweisheit. Das lerne ich im 1. Semester Journalistenschule, und wenn nicht dort, dann spätestens beim ersten Interview, mit dem ich auf die Nase falle, wenn ich NICHT gut vorbereitet bin und weiß, was ich will und wohin ich das Gespräch drehen will. Nun ist Arno Luik in puncto Vorbereitung sicher eine Art Fanatiker – er kniet sich ja extrem in den Wirkungskreis seines Gegenübers rein. Das ist prima und beneidenswert, aber eben auch ein in der Szene recht einzigartiges Privileg. Denn – die Frage wurde gestellt, aber leider höchst unbefriedigend beantwortet – wie soll ein Freier/eine Freie drei Wochen Vorbereitungszeit für ein Zwei-Stunden-Gespräch finanzieren, das vielleicht mit 300-500 Euro honoriert wird? Mehr noch: Bleibt der Qualitätsjournalismus gerade auch bei den Interviews nicht auf der Strecke, wenn man die Honorare so gestaltet, wie das auch die großen Magazine heute tun? Die Gespräche sind doch auch deshalb häufig so seicht, weil sie nicht angemessen honoriert werden. Wer kann es sich denn heute noch leisten, so viel Zeit zu investieren, um kluge Fragen stellen zu können oder um sich so viel Wissen anzueignen, dass einen das Gegenüber nicht mehr aufs Glatteis führen kann? Wenn ich Arno Luik heiße, vom STERN als “Edelfeder” bezahlt werde, wenn ich zudem eine Superdokumentation im Rücken habe, dann ist das alles kein Thema. Nur: Für die normale Praxis in der freien Wildbahn nutzt das alles NIX. Das gab auch Arno Luik zu. Was für einen Nährwert hat dann aber so ein Workshop? Man darf ihn um den Job beneiden. Aha. Sehr lehrreich.
Er sagte zwar, er habe auch zu “taz”-Zeiten so gearbeitet, er könne nicht anders, und natürlich sei es ein Riesenproblem mit der Bezahlung, weil die Rechnung nie aufgehe für Freie. Aber was bedeutet das denn? So etwas sagt sich leicht, wenn man eine gut verdienende Lebenspartnerin/einen gut verdienenenden Lebenspartner hat. Aber für die jüngere Generation, die weder über das eine noch das andere verfügt, die sich einem Riesenzeit- und –produktionsdruck ausgesetzt sieht, und die vielleicht nicht gelernt hat, was gute Eingangsfragen sind und wie man die Maske der Verstellung durchbricht, die gerne wissen will, wie man jemanden so packen kann im Gespräch, dass er oder sie wirklich authentisch ist und offen – für sie alle (und ich gehe davon aus, dass das die meisten sind, die zum Workshop kommen) war dieser Vortrags-Workshop bzw. Workshop-Vortrag wenig hilfreich. Das haben auch meine Gespräche mit einigen Teilnehmern bestätigt.
Fazit: Es lebe die Selbstausbeutung. Oder die Mischkalkulation, wenn man sich den Luxus leisten will, qualifizierte Interviews zu führen, obwohl sich der Zeitaufwand, der dafür zu betreiben ist, in keiner Weise rechnet. Dann muss man diesen Luxus eben mit anderen Aufträgen gegenfinanzieren. Alles andere ist Augenwischerei. Wenn ich das weiß, habe ich die Freiheit, mich dafür oder dagegen zu entscheiden.
Zum Workshop von Christoph Scheuring:
Das war so, wie ich mir normalerweise einen Workshop vorstelle: Drei Texte, die man vorher lesen konnte. Ein Workshop-Leiter, der zu Beginn diese Texte nochmal mit seinen Kommentaren und Anmerkungen verteilt hat. Und ein Gespräch mit den Autoren der Texte unter Beteiligung der anderen Workshop-Teilnehmer. Das war rund und gelungen, unterhaltsam und lehrreich. Für mich war das eine Wiederauffrischung von bereits Gewusstem, das aber gern in Vergessenheit gerät. Einen solchen Workshop würde ich sofort noch einmal besuchen.
Mir hat auch gefallen, dass Christoph Scheuring eine sehr dezidierte Meinung vertritt, aber auch anderes leben lassen kann. Er ist so angenehm uneitel. Und man spürt, dass ihm die Qualität eines Textes ein ureigenes Anliegen ist. Das ist alles von der Liebe zum Beruf und zur Sprache, zur bestmöglichen Darstellung getragen, deshalb motiviert es so, deshalb macht es wach und aufmerksam.
Zum Vortrag von Joshua Benton:
Hiervon hatte ich mir mehr versprochen. Worauf er hinwies, was er anführte, war in den Grundzügen doch bereits weitgehend bekannt – jedenfalls wenn man die Diskussion über das Sterben der Printmedien, die ja schon seit geraumer Zeit geführt wird, einigermaßen aufmerksam verfolgt. Die wichtigste Frage, wie man als Autor oder Journalist diese neuen Möglichkeiten des Internet so nutzen kann, dass man damit auch noch Geld verdient, blieb er schuldig. Man bekam ein paar nützliche Links – OK. Man erfuhr, dass die Lage in den USA auch nicht viel anders ist als bei uns – OK. Aber sonst? Ich fand das ein bisschen dünn, jedenfalls gab es mir wenig Anregung zur Diskussion oder zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema. Und danach hatte ich dann auch keine Lust mehr auf die “Schönen Aussichten” – zu diesem Programmpunkt kann ich deshalb nichts sagen.
Gefehlt hat mir ein Workshop zum Medizin- und Wissenschaftsjournalismus, der ja doch immer stärker an Bedeutung gewinnt, und wo ich – meine Spezialisierung bringt es mit sich – so viel Bockmist lesen muss, dass es einen manchmal wirklich schüttelt. Wie es gelingen kann, auch unter heutigen Bedingungen (schlechte Bezahlung für viel Rechercheaufwand – ähnlich wie bei den Interviews) guten Journalismus auf diesem Sektor abzuliefern, das hätte mich schon interessiert. Wohl auch deshalb, weil ich mir diese Frage selbst seit nunmehr 26 Jahren täglich stelle und weil ich gerne gewusst hätte, welche Antworten andere darauf finden. Vielleicht eine Idee für 2010?
Interessieren würde mich, wie die Jüngeren das ganze erlebt haben – sie sind ja vor allem die Zielgruppe, an die sich diese Veranstaltung richtet, ich selbst gehöre da schon zu den “Oldies”, die das ganze mit großem Interesse verfolgen, unter der Prämisse “man lernt nie aus”.  Dass es den Reporter-Workshop gibt, finde ich nach wie vor ganz prima, und dass jetzt der “alternative Kisch-Preis” ausgelobt wurde, ebenfalls. Mich ärgert die Vergabepraxis des Henri-Nannen-Preises schon lange. Dies umso mehr, seit das ganze zum Promi-Event geworden ist, das mit der ursprünglichen Idee nicht mehr viel zu tun hat. Dieser Idee kommt der jetzt ins Leben gerufene Reporter-Preis erheblich näher.
In diesem Sinne: Auf einen kreativen und lebendigen Workshop 2010.

Annette Bopp
Medizinjournalistin


Ich danke sehr herzlich für zwei sehr inspirierende Tage. Gemeinsam mit vielen Kollegen denke ich im Moment intensiv über die Zukunft unseres Berufs nach. Wie können wir das, was wir können, auf zeitgemäße Weise aufbereiten, wie bringen wir unsere Leser dazu, für das, was wir können, auch im Internet Geld auszugeben, was gehört künftig in ein E- und was in ein T(raditional)-Paper?
Manchmal gerät dabei etwas in den Hintergrund, was die Grundlage jeder funktionierenden Geschäftsidee ist, egal, ob wir unsere Geschichten auf Papier, auf E-Readern oder auf Plakatwänden verbreiten wollen: Die Geschichten, die wir erzählen, müssen einfach gut sein: gut beobachtet, gut gedacht, gut aufgebaut und gut geschrieben. Und das hat das Reporter-Forum wieder in den Mittelpunkt gerückt, vom Einstiegssatz bis zur Position der inneren Kamera, von Koch bis Geyer.
Gut fand ich fast alles, auch die Idee, einen Experten einzuladen, der uns mit dem vertraut macht, was in Amerika gerade passiert. Wobei das mein einziger Kritikpunkt ist: Die Aussage seiner Ausführungen fand ich etwas dünn. Ich hatte etwa mehr Substanz erwartet. Aber wahrscheinlich ist genau das Problem im Moment: Etwas wirklich Substantielles zum Medienwandel kann im Moment noch keiner sagen.
Und eine Idee fürs kommende Jahr? Genau so weitermachen.

Kai Schächtele
Freischreiber


Sehr gut fand ich die Text-Workshops bei Barbara Supp, Jens Bergmann und Cordt Schnibben.
Frau Supp und Herr Bergmann hatten sich sehr intensiv mit den jeweiligen Texten beschäftigt (Frau Supp mit meinem...). Cordt Schnibbens "Report-Kurs" hat mich besonders gefreut, weil das Report-Handwerk oft zu kurz kommt (an der DJS wurde es fast gänzlich ignoriert), dabei ist es zumindest mein täglich Brot. Wer ist schon klassischer Reporter?
Ärgerlich fand ich das Seminar von Erwin Koch. Die Kunst der Reduktion bezog sich vor allem auf seine Vorbereitung. Das Angebot ihm Fragen zu stellen, dürfte vielen Fans gefallen haben. Ich hatte jedoch keine Autogrammstunde, sondern eine professionelle Text-Arbeit erwartet. Aber vielleicht war ich da auch der Einzige.
Dennoch: Vielen Dank für insgesamt zwei sehr informative und nette Tage!

Stefan Tillmann
Freier Journalist


Vielen Dank nochmal für die Organisation und Durchführung des Forums. Es ist immer wieder ein Gewinn mit Ihnen und den Kollegen zusammenzutreffen.
Ich habe eine Anregung für das Treffen im nächsten Jahr: Schaut man sich in den Runden Ihrer Seminare um, fällt auf, dass nur wenige Journalisten mit einem sogenannten Migrationshintergund vertreten sind. Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen ist der Journalismus relativ undurchdringbar für diese Bevölkerungsgruppen. Vielleicht liegt es daran, dass in unserem Beruf der Sprachgebrauch zum Kerngeschäft gehört. Warum aber ist das so? Inwiefern liefern Journalisten mit Einwanderungsherkunft sprachliche Innovationen in den deutschsprachigen Journalismus? Was geht, was geht nicht mit Redakteuren bio-deutscher Herkunft? Und was können alle von allen lernen? Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht nach einem Nischenthema für Sie klingt. Ich glaube allerdings, dass hier eine Menge an Sprachpotentialen brachliegt, was allen, egal welcher Herkunft, zugute kommen könnte. Autoren wie Feridun Zaimoglu haben es in der Literatur vorgemacht. Ich kann aus eigener Erfahrung darüber berichten, wie kleinbürgerlich, spießig und mutlos Redakteure sein können, wenn es um ungewohnte Bilder und Kreationen geht.  Keine Ahnung wie man das Seminar gestalten könnte, aber vielleicht lohnt es darüber nachzudenken.

Vito Avantario
Freier Journalist


Ganz herzlichen Dank für das jüngste Reporter-Forum. Es war mein erstes, aber hoffentlich nicht das letzte. Ich fand es sehr informativ und bereichernd.
Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Böckmann
Rheinpfalz


Herzlichen Dank für dieses gelungene Wochenende. Ich konnte zwar nur heute am Samstag dabei sein, aber schon ein Tag hat sich total gelohnt.

Rebecca Roth
RBB


Vielen Dank für die tolle Veranstaltung! Ich habe die Text-Workshops von Schnibben und Geyer sowie die Vorträge von Brinkbäumer und Blasberg besucht. Zu Schnibben und Geyer: Ich mochte ihre unaufgeregte, sachliche, präzise Art, mit der beide ihr Wissen/ihre Kritik vermittelt haben. Zu Brinkbäumer: Die Einblicke in seine Korrespondenten-Tätigkeit waren unterhaltsam und aufschlussreich. Blasberg: Alleine über Team-Arbeit zu sprechen -  schwere Ausgangslage. Dennoch: good job. Der Vortrag von Joshua Benton hat mich dagegen nicht erreicht. Er machte einen sympathischen Eindruck. Seine Begeisterung für die absurden Möglichkeiten des Internet-"Journalismus" konnte ich jedoch nicht teilen. Dennoch finde ich den Gedanken gut, einen Gast-Redner zu haben.
Mein Kommentar: Es war sehr bereichernd, ausnahmslos Menschen mit Meinung zu treffen.
Für 2010 rege ich diesen praxisnahen Workshop an: Schreiben unter Zeitdruck - wie wird es trotzdem ein sehr guter Text?

Antje Windmann
Freie Journalistin


Vielleicht wäre es für das nächste Jahr sinnvoll, mal ein oder zwei Workshops zu haben, bei denen nicht die Top-Reporter sitzen. Manche Dinge fand ich schon ein bisschen abgehoben für ein "normales" Journalisten-Dasein, sei es als Freier oder als Journalist bei einer Tages-/Wochenzeitung, die nicht „Zeit“-Budget hat. Klar, kann man davon lernen, aber habe auch von anderen gehört, dass sie sich ein wenig bodenständigere Seminare mit wünschen würden.

Simon Kremer
Freier Journalist


Der Reporter-Workshop war klasse! Toll, so viele Kollegen zu treffen, über Texte zu reden. Zu hören, wie unterschiedlich Kollegen ans Schreiben und an Texte gehen. Eine feine Sache. Ich freue mich schon aufs nächste Mal.

Mathias Rittgerott
Agentur Zeitenspiegel


Beim Workshop kommen Journalisten zusammen, die ein Ziel eint: Sie wollen Geschichten erzählen. Dabei begegnen sich Reporter-Berühmtheiten und relative Anfänger annähernd auf Augenhöhe. Ein wirklich inspirierendes Umfeld, das einen beschwingt an den Schreibtisch zurückkehren lässt, mit neuen Ideen, und neuen Kontakten.
Sehr gut war, dass es der Workshop zwei Tage dauert. Durchs gemeinsame Feiern und samstags aufstehen entsteht das alte Klassenfahrt-Gefühl. Wäre auf einer eintägigen Veranstaltung nie möglich.
Toller Party-Ort - draußen und drinnen, Tanzfläche, alles dabei.
Unschlagbar der Preis, ein Hoch auf die Sponsoren. Trotzdem: Am Samstag fehlte mittags die Möglichkeit eines Snacks, muss ja nicht inklusive sein. Aber bei der Verabschiedung hing der Magen vielen ziemlich durch...
Seminarleiter: Hohe Ansprüche. Spannend, sich von "den Besten" unterrichten zu lassen. Leider manchmal fern der Arbeitsrealität der Zuhörer. Osang z.B. hat es daher gar nicht erst "didaktisch" versucht - war trotzdem spannend, ihm zuzuhören.
US-Vortrag: Sehr guter Erzähler, 1A-Präsentation, klammerte aber das wichtigste Thema aus: "You get lousy pennies on the web", wie der Burda-Chef kürzlich sagte ...
Fürs nächste Jahr wünsche ich mir Workshops über:
a) Neue Reportage-Formate fürs Internet (am besten von den Machern selbst)
b) Reportagen auf Buchlänge (dramatic non-fiction).

Hilmar Poganatz
Journalistenbüro Blockfrei


Gerne möchte ich ein Feedback zum dritten Reporter-Workshop abgeben. Für mich und meinen Kollegen war es der erste Workshop und wir fanden ihn großartig. Traurig sind wir nur über eins: Dass wir die ersten zwei Workshops (2007/2008) verpasst haben.
Schlecht war allerdings der erste Raum, in dem selbst Legehennen Beschwerdebriefe verfasst hätten.
Als besonders bereichernd habe ich die Vorträge von Alexander Osang und Klaus Brinkbäumer empfunden. Aber das ist nur eine persönliche Einschätzung.
Zudem war ich positiv überrascht von der prima Bewirtung.
In diesem Sinne Dank, Lob und herzliche Grüße an das gesamte Reporter-Forum-Team,

Nora Gantenbrink
Münstersche Zeitung


Ich war zum ersten Mal mit von der Partie und bin höchst zufrieden abgereist. Nicht nur das: Der Reporter-Workshop hat mich sehr inspiriert. Warum? Die Tage in Hamburg boten die Chance, im Alltag innezuhalten und sich sehr bewusst mit dem Format "Reportage" in seiner ganzen Vielfalt auseinanderzusetzen. Wann nimmt man sich schon die Zeit, so kritisch wie wohlwollend lange Stücke zu lesen, diese zu sezieren, darüber mit Kollegen und Kolleginnen zu diskutieren? Wann hat man auch die Chance, über die Hintergründe der Recherche so ausgiebig etwas zu erfahren?
Der Service, den das Reporter-Forum in dieser Form bietet, dürfte fast einzigartig sein. Ob die Snacks für zwischendurch, das gesellige Beisammensein bei der Party... Ich war überrascht wie groß der Andrang insgesamt war, wie offen und kollegial der Umgang miteinander.
Ich komme sicherlich wieder!
Eine Anregung habe ich: Natürlich ist es beeindruckend einen Einblick in die Arbeitsweisen von Reportern zu bekommen, die mitunter acht Monate Zeit für eine Recherche haben, alle Spesen bezahlt bekommen, um in die weite Welt zu reisen. Oder nach zwei Wochen Indien sagen, die Recherche ist misslungen, daraus entsteht doch kein Text... Aber diese Arbeitsbedingungen sind für den Großteil der Journalisten/innen hierzulande unrealistisch.
Ich wünschte mir für das nächste Mal Erfahrungsberichte von Referenten/innen, die zu guten Reportagen kommen, obwohl sie vielleicht nur zwei Tage Zeit hatten... Dahinter steht die Frage: Wie sind gute Reportagen - nicht Reporte - zu leisten, wenn die Arbeitsbedingungen viel, viel schlechter sind. Also Erfahrungsberichte, an denen man seine eigene Arbeit besser messen kann.

Verena Mörath
Freie Journalistin


Es war wieder einmal großartig. Spannend, erfrischend, belehrend ohne Lehrmeisterei, kollegial bis hin zur Gruppendynamik, neugierig, kontrovers, aber auch ein bisschen kuschelig, alles in allem vor allem: reassuring (mir fällt kein passenderes deutsches Wort ein).
Die Mischung aus Workshops und Vorträgen erweist sich als die richtige. Reden und reden lassen im richtigen Verhältnis helfen am besten, das eigene Wissen und Können zu sortieren und mit Neuem anzureichern.
Der Vortrag von Mister Benton war ein toller Einfall. Wenn er auch inhaltlich nicht revolutionär war, hat er doch einen eigenen, sehr motivierenden Blick auf unsere Arbeit offenbart. Die klare Botschaft lautete: Da geht noch einiges! Die Menschen werden weiter Geschichten lesen, auch wenn sie es nicht auf Papier tun, auch wenn sie es nicht täglich tun,
auch wenn es andere Geschichten sind.
Insofern noch einmal ein herzliches Dankeschön!
Worum könnte es beim nächsten Mal gehen? Ich wüsste nicht, was ich aus dem schönen diesjährigen Programm streichen würde - diese traurige Aufgabe überlasse ich gerne anderen  ;-)
Zusätzlich könnte ich mir eine Diskussion folgender Fragen vorstellen:
- Inwieweit ist die Rekonstruktion noch Reportage? In der Veranstaltung von Herr Feldenkirchen haben wir anhand mehrerer Texte aus dem SPIEGEL dieses Thema öfter gestreift. Die meisten Teilnehmer waren - wie auch ich – der Ansicht, auf Texte dieser Art niemals verzichten zu wollen. Gerade bei Ereignissen, bei denen Augenzeugen nicht oder nur schwer zu haben sind (11. September, Tsunami - auch interne Kabinettssitzungen). Aber müsste man solche aus 2. Hand verfassten Geschichten nicht dennoch anders behandeln als
die klassische Reportage? Eben weil der Verfasser niemals riechen, hören, schmecken konnte, was er beschreibt? Oder muss man gar die Reportage neu definieren, weil es heutzutage immer mehr Ereignisse gibt, bei denen Reporter außen vor bleiben? Ein Workshop zum Thema "Die Reportage als Rekonstruktion - was geht, was nicht?" würde mich sehr interessieren.
- Ganz anders mein zweiter Vorschlag: Wie wäre es mit einem Vortrag oder Workshop zum Thema: "Humor als (legitimes) Mittel der Reportage"? In allen von mir besuchten Veranstaltungen wurde viel gelacht - aber in den seltensten Fällen über die Texte. Und wenn über die Texte, dann eher hämisch, geringschätzig über deren Protagonisten: weil der Missfelder so doof ist, oder die Merkel so allein, oder der Westerwelle so blasiert. Aber
kann man nicht auch lustig schreiben, ohne sich lustig zu machen? Ohne Häme, ohne Ironie (die sowieso keiner versteht), ohne Überheblichkeit? Darf eine Reportage komisch sein? Muss sie es nicht sogar, weil vieles anders nicht mehr auszuhalten ist? Meine Erfahrung zeigt mir immer wieder: Menschen merken sich Dinge besser, wenn sie mal drüber gelacht haben. Natürlich muss das Thema passen, natürlich meine ich keine Witz-Reportage aus Winnenden.
Aber bei Texten zu Wirtschaftsthemen oder Funktionärsgerangel gibt es doch durchaus Beispiele.
Das als Anregung für kommende Foren.

Jens Clasen
Men’s Health

Ich war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Ich bin Volontärin bei den Ruhr Nachrichten und war nach dem Wochenende total beflügelt, inspiriert und angestachelt.
Es war spannend, einmal Einblicke in den großen Journalismus zu bekommen. Zu hören, wie Spiegel-, Zeit- und Süddeutsche-Reporter arbeiten.Einerseits.Andererseits komme ich mir jetzt ein bisschen vor wie eine Ameise. Oder als sei ich eine Kinderärztin, die einem Vortrag von Herzchirurgen gelauscht hat. Was ich an dem Wochenende gelernt habe, hat nur theoretisch etwas mit meiner Arbeit zu tun. Wenn einmal Platz und Zeit für eine Reportage ist, ist diese höchstens 120 Zeilen lang.Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich jetzt um Workshops zur Arbeit in lokalen Tageszeitungen bitten soll. Denn ich würde wahrscheinlich gar nicht hingehen. Gerade der Einblick in andere Sphären war ja das spannende.
Mein Fazit ist: Ich ärgere mich, dass ich nicht schon vor ein paar Jahren beim Reporter-Forum dabei war. Denn dann hätte ich gelernt und geackert, damit mich eine Journalistenschule nimmt. Das habe ich nie versucht, weil mir nicht bewusst war, dass dann eine ganz andere Karriere, ein ganz anderer Journalismus winkt.
Ich verbleibe mit etwas gemischten Gefühlen, fand das Wochenende aber dennoch insgesamt großartig.

Martina Stephany
Ruhr-Nachrichten

 

Ich habe das Workshop-Treffen sehr genossen, nicht nur, weil ich mal wieder über verschiedene Herangehensweisen an Themen nachgedacht habe, sondern auch, weil ich sehr viele nette Leute kennengelernt habe. Mir taten die anderthalb Tage sehr gut - am liebsten hätte ich diese Art von Inspiration vier Mal im Jahr.

Andrea Hösch
Greenpeace Magazin


Vielen Dank für Planung und Durchführung, es war, wie schon die Jahre zuvor, eine inspirierende Veranstaltung.
Darüber hinaus: natürlich wiederholt sich einiges (auch die Referenten), aber ich denke die Vielfalt des Angebots gleicht das aus.
Ich würde mir dennoch wünschen, dass man versucht, die Gegenwart und Zukunft des Genres mehr zu beleuchten: wo finden überhaupt noch Reportagen unter wünschenswerten Bedingungen statt, träumen wir uns da nicht alle in eine Nische hinein, die es bald nicht mehr geben wird? Und: Claudius Seidls Kritik war ja am Rande vielfach ein Thema, sollte man solche Einwände nicht auch mal in einer diskussionsartigen Veranstaltung aufgreifen?
Ein Gedanke noch zu den Textworkshops: Ich weiß nicht, ob es soviel Sinn macht, nur von Teilnehmern eingesandte Manuskripte zu besprechen, vielleicht wäre es besser, wenn die Referenten Texte aus ihrem Redaktionsalltag (mit Einverständnis der jeweiligen Autoren natürlich) mitbringen, daran lässt sich doch besser und stimmiger aufzeigen, welche Stärken und Schwächen ein Text hat, ohne dass einer der mutigen Teilnehmer im schlimmsten Fall einer ganzen Gruppe von eifrigen Kritikern gegenübersitzt....

Martina Wimmer
Freie Journalistin

 

Ich habe in diesem Jahr erstmals teilgenommen, und mir hat das Angebot sehr gut gefallen - auch wenn wir im Lokalen oft ganz andere Arbeitsbedingungen haben als so mancher Dozent in seiner beruflichen Praxis. Das Problem von Nähe und Distanz z.B., wie es beim Vortrag von Alexander Osang zur Sprache kam, ist für uns im Lokalen  ein Dauerbrenner-Thema. Umso interessanter war es, die Problematik einmal aus seiner Perspektive zu betrachten – um dabei auch wieder Rückschlüsse für die eigene Arbeit zu ziehen.
Manches ist eben relevant für den Journalismus generell, egal an welcher Stelle im Mediengefüge man arbeitet. Das trifft für viele Facetten des großen Themas Reportage zu. Auch das hat das Reporter-Forum für mich eindrucksvoll untermauert.
Besonders wichtig und spannend für die Branche im Umbruch fand ich allerdings das Angebot zur Web-Reportage, denn es betrifft unseren Arbeitsalltag in den Lokalredaktionen sehr stark. Vor allem da habe ich allerdings auch bedauert, dass uns die Zeit so schnell weggerannt ist. Das lag wohl daran, dass mit der Audio-Slideshow ein zweites dickes Thema in die Veranstaltung integriert war. So nahe einerseits die Idee lag, beide Aspekte zu koppeln, könnte ich sie mir mühelos auch als Einzelveranstaltungen vorstellen.
Überhaupt möchte ich anregen, den Blick künftig vielleicht noch stärker auf die Zukunft zu richten und die Reportage in ihren verschiedenen Ausprägungsformen immer wieder vor dem Hintergrund der Fragen abzuklopfen: Was geht gar nicht mehr? Was ist zeitgemäß? Was ist zukunftsfähig? Was können wir tun, um Qualität zu halten?
Natürlich klang das immer wieder bei den verschiedenen Dozenten an. Doch diese Kernfragen der Branche, die ja noch möglichst lange wahrgenommen werden will, sollte man sich vielleicht einmal separat vornehmen. Auch aus den Abschluss-Statements lugte dieses große Thema des Umbaus in der Medienbranche mit all seinen Chancen und Risiken schließlich immer wieder hervor.
Ich habe es jedenfalls nicht bereut,  dass ich mich auf den Weg nach Hamburg gemacht habe. Danke für die vielen Gedankenanstöße!

Susanne Linka
Ruhr Nachrichten, Dortmund


Ich fands ganz toll und habe kein bisschen Kritik anzumelden. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr!

Mounia Meiborg
Freie Journalistin


 
Als 'Azubi' von der Journalistenschule habe ich sehr viel Neues und Interessantes gelernt, anregende und gute Gespräche geführt, neue und wertvolle Einblicke gewonnen.
Ganz wunderbar wuerde ich es finden, wenn die Teilnehmer/innen eine Liste mit Kontaktdaten der Referentinnen/en bekommen koennten.
Mir geht es so, dass ich gerne die eine oder andere Frage an jemanden stellen würde. Dabei wäre es schön das machen zu können, ohne die Künste von Henk van Ess bemühen zu müssen. ;)
Nochmals: Ganz herzlichen Dank fuer dieses hervorragende Angebot!
Ich wuerde mich sehr freuen, im naechsten Jahr wieder dabei sein zu dürfen!

Michael G. Schmidt
Freier Journalist, Neumünster

Ich fand das Reporter-Forum wieder eine rundum gelungene Veranstaltung, inklusive den Spargel am Freitagabend. Einen Punkt aber, der von einem der Abschlussreferenten angesprochen worden ist, halte ich für überlegenswert, vielleicht auch in Form eines Workshops: nämlich die Frage, inwiefern das Reporterforum normierend wirkt, wie man zum eigenen Stil findet und was eigentlich Stil ausmacht.
Ich weiß, das klingt nach Gretchenfrage, aber vielleicht lässt sich dieses Thema ja in Workshopform gießen und diskutieren. Ich habe mit Freunden darüber gesprochen und wir kamen zu dem Ergebnis, dass Erwin Koch heute wohl nicht der wäre, der er ist, wenn er sich nicht irgendwann gesagt hätte, sein (sprachliches) Ding zu machen. So einen Impuls, denke ich, könnte das Reporterforum auch aussenden.
Danke für die Organisation!

Sandro Mattioli
Freier Journalist, Rom

 

Ich war dieses Jahr zum ersten Mal bei Euch. Mir hat es sehr gut gefallen. Als ich am Samstagabend in München gelandet bin, war ich von Cordt Schnibben, Jan Heidtmann und Nils Minkmar zum einen als Personen, zum anderen von deren Wissen total beeindruckt. Henk van Ess versteht sein Geschäft und Antje Windmann ist eine total aufgeschlossene und sympathische Journalistin.
Bis zum nächsten Mal!

Antje Jörg
München

 

Als Novize wollte ich mich zuallererst für die gute Organisation und das abwechslungsreiche Programm bedanken. Ich habe viele konkrete und grundsätzliche Anregungen bekommen und mich nie gelangweilt.
Allerdings hat sich die scheinbare oder tatsächliche Krise des Qualitätsjournalismus – auf den Fluren eines der Themen - in meinen Seminaren kaum wiedergefunden. Womöglich ein allzu subjektiver Eindruck, denn andere Teilnehmer teilten ihn nicht.
Jedenfalls sollten solche existenziellen Fragen einen entsprechend großen Raum einnehmen auf einen Reporter-Forum.

Dieter Fuchs
Stuttgarter Zeitung

 

Wir alle wissen: Nur sehr gut recherchierter, überzeugend geschriebener und damit qualitätvoller Journalismus wird sich auch in Zukunft durchsetzen können und vom Leser angenommen werden. Medienunternehmen müssen sparen, ganz klar. Doch Entlassungen, Outsourcing von ganzen Redaktionen oder Kündigen von Nachrichtenagenturen trägt meiner Meinung nach nur zum Gegenteil bei. Wer nicht auf Qualität im Journalismus setzt, wird weiter über sinkende Auflagen klagen, Leser verlieren. Eine Institution, die dem entgegentritt ist das Reporterforum.Hier wird Qualität hoch gehalten. Hier werden Arbeiten von Kolleginnen und Kollegen durchgearbeitet - zum Teil Satz für Satz. Hier wird in Kleingruppen auf hohem Niveau darüber diskutiert, wie Figuren in Reportagen plastisch werden, ohne den Leser mit unnützen Details zu langweilen. Und hier wird eine Kultur des offenen Austauschs und der Kritik hochgehalten, die Referenten und Teilnehmern dazu dient in ihrer Arbeit besser zu werden. Das führt meiner Meinung nach sicherlich zu noch lesenswerteren Geschichten und damit zu einer höheren Qualität im Journalismus.Ich persönlich konnte bei euch sehr viel lernen und habe aus Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen einiges für meine journalistische Arbeit mitgenommen. Ich werde dieses Angebot des Austauschs und der Weiterbildung sehr gerne immer wieder nutzen! Und ich danke an dieser Stelle all jenen, die sich bei euch so sehr für ein "mehr" im Journalismus einsetzen!


Steffen Armbruster
freier Journalist/Student, Eichstätt

 

ich war zum ersten mal dabei und habe sehr viele interessante anregungen mitgenommen. besonders klasse fand ich jan heidtmann und henk van ess (auch wenn ich dessen reader bislang noch nicht bekommen habe). alles war bestens ausgeschildert, auf änderungen wurde schnell reagiert - und das essen in der spiegel-kantine lecker!
deshalb: DANKE!

gundi kupitz
freie journalistin, hamburg

 

Ich habe zum ersten Mal am Reporter-Forum teilgenommen und war sehr begeistert. Das Seminar bei Cord Schnibben war toll und hat gezeigt, was man eigentlich schon vorher wusste - dass man sich als Journalist wünscht, unter Spiegel Bedingungen arbeiten zu können.
Der Textworkshop bei Matthias Geyer hat mir sehr weitergeholfen. Es war konstruktive Kritik, wie man sie sich von allen Redakteuren, mit denen man arbeiten muss, wünscht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass fast jede Reportage von mir so gedruckt wird, wie ich sie abgegeben habe - inklusive Druckfehler. Das schmeichelt meiner Eitelkeit, aber mir ist durchaus bewusst, dass ich keine Reportage schreibe, die man nicht besser machen könnte. Der Textworkshop hat genau das geleistet, Fehler aufgezeigt und Verbesserungsvorschläge gegeben.
Was hat mich gestört? Das ich nicht alle Seminare besuchen konnte, die mich interessiert haben. Die Zeit ist zu kurz. Ein weiterer Tag wäre schön gewesen.
Insgesamt: Ich wohne in Manila und bin froh, dass ich dabei war.

Carsten Stormer
Freier Journalist, Manila

 

Für mich war das Reporter-Forum wieder sehr gelungen. Gerade als Freier ist es so gut wie unmöglich, sich der Endzeitstimmung unserer Branche zu entziehen. Es ist daher sehr wohltuend zu erleben, dass mehr als 200 zumeist junge Journalisten eine Debattenkultur über Handwerk, Ausrichtung und Haltung ihres Berufes pflegen.Für die Zukunft würde ich eine Annäherung zu mittelgroßen und kleineren Publikationen anregen. Wie gelang es beispielsweise der Stuttgarter Zeitung, ohne luxuriöse Etats eine preiswürdige lokale Reportage-Seite zu etablieren?Eine Vertiefung wünsche ich mir auch für den strapazierten Begriff "Haltung". Immer wieder ist auf dem Forum von Referenten angeklungen, nicht nur erzählende Elemente seien für die Reportage prägend, sondern vor allem eine Haltung. Wie also können Ethik, womöglich Investigation und Unterhaltung in einer Reportage perfekt verknüpft werden?Ansonsten bleibt nur zu sagen: Weiter so!

Ronny Blaschke
Freier Journalist, Berlin

 

Hat mir sehr gut gefallen, der Workshop - viel neuer Input. Besonders die Vorträge von Henk van Ess waren unglaublich informativ. Wäre nur schön, wenn er jetzt auch sein Versprechen einlösen würde und seine Reader verschicken würde - bisher habe ich auf meine Mail nämlich leider keine Antwort bekommen.

Nina GiaramitaFreie Journalistin, Köln

 

Ich war zum ersten Mal dabei und mir hat es ausgesprochen gut gefallen. Insbesondere aus den Text-Workshops konnte ich viel mitnehmen. Die Diskussionen und Anmerkungen zu den besprochenen Texten waren interessant und hilfreich für die zukünftige Erstellung eigener Texte.
Sehr gut gefallen hat mir außerdem der Referent aus den Niederlanden, Henk van Ess, dessen Vortrag verblüffende und neue Informationen enthielt. Gibt es zu diesem Vortrag eigentlich einen "Reader"? Herr van Ess hatte, wenn ich mich recht erinnere, mehrfach diesen Begriff genannt und es wäre natürlich super, seine Infos noch einmal gebündelt in einem Dokument zu bekommen. Denn - und jetzt kommt die Kritik - leider gehörte ich zu jenen Teilnehmern, die nicht ganz pünktlich zum Vortragsbeginn im Spiegel-TV-Studio angekommen waren - das Seminar vorher hatte etwas Überlänge. So musste ich wie viele andere auf dem Boden Platz nehmen und konnte leider nichts sehen, sondern nur hören. Das Studio war für eine so große Menschengruppe ungeeignet als Vorlesungsraum. Vielleicht klingt das jetzt etwas weit hergeholt, aber: wie wäre es denn, solche Vorträge, an denen (fast) alle Teilnehmer zuhören wollen mit etwas Zeitverzögerung im nächsten Jahr zum Beispiel im Edmund-Siemers-Gebäude der Uni HH abzuhalten? Vom Spiegelgebäude ist das ein kurzer Weg mit dem 4er/ 5er Bus zum Dammtor. Ich glaube auf jeden Fall, dass man die Uni-Vorlesungssäle dort anmieten kann - technisch sind sie auch bestens ausgestattet.
Damit komme ich zum letzten Punkt: Ich würde gerne nachträglich die Spende überweisen. Offenbar habe ich die Daten beim ersten Mal falsch eingegeben, denn das Geld wurde bei mir nie abgebucht. Muss ich da noch irgendetwas beachten, jetzt im Nachtrag?
In jedem Fall ein ganz großes Lob an die Organisatoren und die Referenten für so ein schönes Wochenende samt super Atmosphäre.

Claudia Beckschebe


Mit einem lachenden und einem weinenden Auge bin ich in diesem Jahr nach Hause gefahren, lachend, weil es wieder wunderbar war, die Gastfreundschaft im Spiegel-Haus zu genießen und zu erleben, mit welcher großen Ernsthaftigkeit die Referenten an den Texten gearbeitet haben. Selbst wenn sich die großen Themen wiederholen, gibt es immer noch Neues zu erfahren und erlernen, aber es ist auch gut, an die großen Themen immer wieder erinnert zu werden.
Ein weinendes Auge, weil in der Masse noch deutlicher spürbar wird, wie schwer unser Beruf überhaupt auszuführen ist, besonders, wenn man frei arbeitet. Ganz am Rande erfuhr ich von Budgetkürzungen bei der Berliner Zeitung, die auch mich treffen. Bestätigt wurde mein Gefühl durch die schnörkellosen, ehrlichen Worte von Kathrin Passig. Es wäre schön, Raum, Zeit und vor allem Geld zu finden, weiter zu machen. So empfindet sicher jeder, der dabei sein konnte.

Kathrin Schrader
Freie Journalistin, Berlin

 

Als Stammgast kann ich sagen:
- Wie jedes Jahr komme ich total motiviert, begeistert und voll neuer Ideen zurück
- Das Text-Seminar mit "den zwei Johannen" war sehr gut. Abgesehen von der persönlichen Komponente scheint diese Zweierkonstellation gut zu sein, weil sie sich gegenseitig die Bälle zuspielen können und weniger diese Dozenten-Athmosphäre entsteht, es ist unterhaltsamer, man kann gut zuhören
- Am Sonabend fehlte zwischen beiden Seminaren die Pause: So gingen viele aus dem ersten raus, um rechtzeitig im zweiten zu sein oder kamen beim zweiten zu spät, das schuf Unruhe

Alexandra Grossmann
Journalistin, Hamburg

 





Zuschriften zu den Feedbackseminaren


Cordt Schnibben hat uns gezeigt, wie mit wenigen Handgriffen eine Reportage logischer, spannender und lesbarer wird.  Das Seminar war so gut strukturiert, wie mein Text hätte sein sollen. Schnibben traf den richtigen Ton, er war geduldig und ehrlich und fair und hat wirklich viel vermittelt.

Mareike Fallet, Chrismon

Das Seminar hat mich da abgeholt, wo ich mich beim Reporterforum im Sommer vielleicht etwas zurückgelassen fühlte. Als es aufgrund der knappen Zeit und der Teilnehmerzahl schlicht nicht möglich war, beim Thema Reportage in die Tiefe zu gehen. Dafür war im Feedback-Seminar genügend Zeit. Gerne wieder!

Marcus Pfeil, Wortlaut & Söhne

 

 

Sehr gut fand ich mit völlig unterschiedlichen Leuten aus unterschiedlichsten Redaktionen über Texte zu sprechen. Ein grosser Vorteil, denn man erfährt viel über den eigenen Text, wenn Leute ihn lesen, die nicht aus der eigenen Welt stammen. Das war für mich extrem gewinnbringend.

Anne Philippi, Vanity Fair

Gut: Selbst bei der noch so ungünstig aufgebauten Reportage hat der Workshop Lösungsansätze gefunden. Cordt Schnibbens Kritik war dabei so nett formuliert, dass sie auch als Kompliment durchging. Schlecht: Leider zu kurz. Viel Information auf einmal. Lösung? Keine Ahnung.



  
Der Held ist der Strich. Es ist ein kurzentschlossener Strich, der oft über das Zeilenende hinausschießt. Er tilgt Phrasen, Brückensätze, Gequatsche. Vor lauter Energie beschreibt er Bögen und Kurven durch die Zeichen. Am Ende hat er einen kleinen Haken, als müsste der Streicher ihn bremsen. Der Streicher ist Cordt Schnibben und sein Strich gewinnt immer an diesem Tag beim Feedback-Seminar im Spiegel-Hochhaus. Eine Stunde, ein Ort, ein Held. Das ist die einfachste Beschreibung einer idealen Reportage. Die Feedback-Seminare beweisen: Das ideale Reportage-Seminar hat ein ähnliches Konzept.  Und es gibt keinen besseren Held für ein solches Seminar, als den streichenden, selten auch lobend unterstreichenden Strich von Cordt Schnibben. Wüsste man seine Länge am Ende eines solchen Seminars, man könnte die gewonnene journalistische Qualität in Metern ausdrücken.

Jakob Vicari, freier Wissenschaftsredakteur, Hamburg


Das Seminar mit Jochen Arntz war für mich sehr inspirierend. Herr Arntz verstand es, die Texte nicht einfach nur durchzusprechen. Er stellte jede Arbeit unter ein bestimmtes Motto: Sprachliche Optimierung, Aufbau, Themen-Optimierung. So konnte jeder der Teilnehmer auch von den Texten der anderen Seminarteilnehmer profitieren. Schade, dass unsere Arbeitgeber solcherlei Seminare im Rahmen der täglichen Redaktionsarbeit meist nicht anbieten können.

Volker ter Haseborg, Reporter „Themen des Tages“, Abendzeitung, München


Cordt Schnibben nimmt kein Blatt vor den Mund - und das ist gut so. Echtes Feedback ist im Redaktionsalltag leider selten; da lautet das Pauschal-Urteil nur allzu oft: „gute Geschichte". Das mag einem schmeicheln, hilft einem aber nicht wirklich weiter. Schnibben nimmt die Texte sorgfältig auseinander, hinterfragt dabei notfalls Satz für Satz - und setzt die Geschichten am Ende (oft komplett anders und meistens auch besser) wieder zusammen. Übrigens kann man von seinem Redigatur-System auch für die Bearbeitung fremder Texte einiges lernen. Ob man nach dem Besuch eines Schnibben-Seminars wirklich besser schreibt? Man gibt sich zumindest mehr Mühe...

Claus Hecking, Financial Times Deutschland


Das Feedback-Seminar mit Barbara Supp war mit einem Wort: super. Die Kollegin hat sich eine Menge Arbeit bei der Vorbereitung der Texte gemacht. Wir haben in einer sehr fairen und offenen Weise miteinander geredet, uns unnötiges Lob gespart und an den Texten gearbeitet. Es gab konkrete Vor- und Ratschläge, die man sich merken und künftig (hoffentlich manchmal!) auf andere Texte anwenden kann. Solche Runden holen den einsamen Schreiber aus seinem Schreibtunnel, das ist wirklich gut. Alles in allem war dieser Tag für mich ein echter Motivations-, Lufthol- und Mutmachtag! Vielen Dank dafür an Barbara Supp und das Reporter-Forum.

Anonym


Das Feedback-Seminar bei Jan Heidtmann war sehr gut. Jan ist sehr gründlich, sehr höflich, aber doch auch sehr bestimmt mit den Texten umgegangen. Nur: Das Niveau der Teilnehmer war extrem unterschiedlich. Da hätte man mehr mitgenommen, wäre es einheitlicher gewesen. Wenn es solch ein Seminar noch einmal gibt, bin ich gern wieder dabei.

Christian Thiele, Textchef, Playboy


Mein Kommentar: Hart, aber gut, und in der Länge wohltuend. Die Kritik von Jan Heidtmann an den Texten war Großteils nachvollziehbar und lebte wie die Diskussion davon, dass sie ohne Umschweif vorgebracht wurde. Eine erdende Qualitätskontrolle außerhalb des eigenen, eher wohlwollenden Kollegen-Kreises.

Markus Thierbach, freier Journalist, München


Ich habe jede Menge gelernt. Das lag vor allem an Jan Heidtmann. Allerdings hat mir nicht so gut gefallen, dass das Niveau der Teilnehmer sehr weit auseinander lag. Ich glaube, jeder hat für sich was mitgenommen. Aber das gemeinsame Lernen wird nicht funktioniert haben. Da waren ein paar richtig blutige Anfänger dabei, die noch nie eine Reportage geschrieben hatten. Und wenn die dann in eine Qualitätsdebatte einsteigen, wird es kompliziert - wenn Du verstehst, was ich meine. Die wussten überhaupt nicht, um was es geht. Da hatte ich mir ein höheres Durchschnittsniveau erhofft. Um tiefer in Texte einsteigen, um aus guten Geschichten bessere machen zu können. So war es teilweise ein Anfängerseminar für Nachwuchskollegen.

N. N. (möchte anonym bleiben)


Mir hat das Feedback-Seminar mit Stephan Lebert gut gefallen, schade war nur, dass am Ende nur vier Seminarteilnehmer da waren, wären es mehr gewesen, wäre es vielleicht noch zu längeren Diskussionen und einem ausführlicheren Erfahrungsaustausch gekommen. Aber dafür kann das Reporter-Forum ja nichts. Das Feedback von Herrn Lebert fand ich sehr anregend, und zwar nicht nur meinen eigenen Text betreffend. Seine Kritik war immer sehr konkret und so gut gelaunt und aufmunternd vorgebracht, dass niemand das Seminar geknickt verließ (glaube ich zumindest). Konkret und dadurch bereichernd waren auch die Verbesserungsvorschläge, die in wenigen Worten eine andere Geschichte entwarfen als den, die man vor sich hatte.

Petra Ahne, Berliner Zeitung, Magazin


Es war großartig, den Nachmittag in den wunderschönen Räumen der Zeit in Berlin unter Kollegen zu verbringen. Leider hatten viele abgesagt & auch in der kleinen Runde kam ein intensives Werkstattgespräch nicht zustande, was sicher daran lag, dass jeder die Kommentare zum eigenen Text verdauen musste und wir alle auf das fixiert waren, was Stephan Lebert dazu sagte. Wichtig und gut, wieder für gewisse Themen aktiviert und sensibilisiert worden zu sein, doch bleibt eben letztendlich die Frage: Wie macht man es denn nun? Vielleicht sollte auf den Feedbackseminaren auch ein "Vorbild" - Text analysiert werden.

Kathrin Schrader, freie Journalistin, Berlin


Ich bin dankbar, im Feedbackseminar von Jochen Arntz ein ausführliches, professionelles Feedback zu einem meiner Texte bekommen zu haben. Für freie Autoren gibt es diese Gelegenheiten sonst so gut wie nie. Manches hätte man sicherlich noch vertiefen können. Die Zeit war eher knapp.

Robert B. Fishman, Journalistenbüro Ecomedia, Bielefeld


An einem Feedback-Seminar bei Cordt Schnibben teilzunehmen hat eine Qualität, die man (nicht nur) im journalistischen Alltag schmerzlich vermisst: Scharfsinniger, logischer Denker, konstruktiver Kritiker, stets direkt - doch nie verletzend. Ein Motivator. Einer, der loben kann und darum weiß, welche Rolle Anerkennung gerade in der journalistischen Routine tatsächlich spielt - und spielen könnte. Einer, der interessiert an guten Geschichten ist, wie das Thema auch heißen mag. Der Dozent war hervorragend vorbereitet - die Zeit wurde komplett und nachhaltig genutzt. Herzlichen Dank, Herr Schnibben!

Anabel Schaffer, Kulturreporterin Nürnberger Zeitung, Nürnberg


Ich habe das Seminar mit Henning Sußebach als sehr hilfreich empfunden und war dankbar dafür, dass wir so ausführlich über die Texte sprechen konnten, und dabei auch immer wieder Zeit hatten, grundsätzliche Fragen zum Schreiben und zur Arbeit der Reporterin oder des Reporters zu klären. Das lag sicher auch an der Gruppe, die Kritik war sehr sachlich und alle waren gut vorbereitet. Henning hat seine Einwände nicht nur gut begründet, sondern vor allem behutsam vorgebracht. Die Kritik war durchweg konstruktiv.

Vom Vorgehen her habe ich wenig einzuwenden. Ich konnte nur mit der ersten Übung (Schulnoten für erste Sätze aus Reportagen verteilen) wenig anfangen, da ich zu wenig über die jeweiligen Texte wusste und ich solche Einordnungen insgesamt schwierig finde. Bei den jeweiligen Texten waren die dazu gedachten Übungen jedoch eine gute Grundlage dafür, um in die Diskussion zu kommen. Es wäre vielleicht gut gewesen, wenn wir noch etwas mehr zur Technik besprochen hätten, vor allem zur Frage des Aufbaus eines Textes. Mein Eindruck war jedoch, dass das auch deshalb nicht zustande kam, weil Henning eben selbst anders schreibt.

Ich habe mich besonders gefreut, dass wir die Manuskripte mit den Anmerkungen mitnehmen konnten, daran konnte ich später noch einmal die Diskussion nachvollziehen und die Hinweise (hoffentlich) verinnerlichen. Sehr interessant war es auch, einfach aus dem Arbeitsalltag von anderen Kollegen was zu hören. Insgesamt war das also sehr gelungen, und ich würde gern so bald wie möglich wieder teilnehmen.

Hanna Engelmeier, Vanity Fair, Berlin


Am Seminar mit Henning Sußebach hat mir gefallen, dass wir eine kleine, überschaubare Runde waren und jeder Text, mehr oder weniger ausführlich, besprochen UND auch debattiert wurde. Wir haben kleine Übungen gemacht, so wurde es kein Dozieren von oben, sondern ein Austausch. Mir hat das Seminar ganz konkret genutzt, denn mein Text war noch nicht veröffentlicht.

Henning Sußebach hat ihn als Beispieltext herangezogen und ist ihn Satz für Satz durchgegangen. Und hat gefragt: Was ist eigentlich die Geschichte, wie stehe ich zu meiner Protagonistin, wie kann ich den "übergeordneten Gedanken" als roten Faden durch den Text ziehen? Die Kritik war hart, trotzdem war ich hinterher nicht entmutigt, sondern eher erleichtert. Denn es gibt ja Instrumente, damit ein Text besser wird (auch wenn man kein Genie ist). Dass Henning Sußebach uns einen Text von sich zur Kritik vorgelegt hat, war sympathisch.

Allerdings: Finde ich es wichtig, nicht zu vergessen, dass die Bedingungen, die Henning Sußebach und andere Reporter für ihre Texte haben (Zeit, Budget) außergewöhnlich sind und für viele freie Autoren illusorisch. Wie kann man trotzdem und in kurzer Zeit bestimmte GRUND-Fehler vermeiden..., das sollte in kommenden Seminaren besprochen werden.

Fazit: Das Seminar war toll, denn wann bekommt man schon einmal ein solch ausführliches und ehrliches Feedback?

Maxi Leinkauf, freie Journalistin, Berlin


Das Seminar hat mir Spaß gemacht. Das Große im Kleinen zu entdecken, hat viel gebracht. Herzlichen Dank, Herr Geyer, für die Vorbereitung.

Michaela Müller, freie Journalistin, Hamburg

 

 


In jedem Jahr kommentieren drei Gäste den Reporter-Workshop - drei, die in der Regel keine Journalisten sind und darum, so unsere berechtigte Hoffnung, das Treiben und die Nabelschauen dort aus einer anderen Perspektive in den Blick nehmen. 2010 war, neben Bernhard Pörksen und Michael Jürgs, Kathrin Passig zu Gast. Sie hat ihr Fazit aufgeschrieben. Hier:


Kontakt: Reporter Forum e.V. | Sierichstr. 171 | 22299 Hamburg