Rubrik: Theorie |
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Blendet, blufft und trickst die Reportage mit schöner Sprache? Ein Schlagabtausch. |
Die sogenannte „Verniedlichung der Welt“ |
Ein Manifest für die Reportage |
„Was passiert dann?� Diese Worte stehen für Jacqui Banaszynski, US-amerikanische Journalistin und Mitarbeiterin des renommierten Poynter-Instituts, im Mittelpunkt einer jeden guten Geschichte. In ihrem Essay erzählt sie, weshalb erzählte Geschichten so wichtig sind, auch für Zeitungen und Magazine. mehr... |
Rubrik: Theorie |
Franziska Richter hat eine bemerkenswerte Magisterarbeit geschrieben. Sie heißt "Pampa - Vom Schweigen der Ländlichkeit" und ist zur einen Hälfte Literatur, zur anderen Hälfte eine Reflexion über das Schreiben. Zunächst beschreibt Richter, literarisiert, wie sie durch die argentinische Einöde reist, dann entwirft sie eine Poetik des Schreibens über die Leere. Aus diesem zweiten Teil veröffentlichen wir einen Auszug. mehr... |
Apologie eines Fälschers: Tom Kummers Memoiren |
Mit ungewöhnlich intim wirkenden Star-Interviews machte der Schweizer Journalist Tom Kummer in den 1990er Jahren auf sich aufmerksam. Richtig berühmt wurde er, als viele dieser Interviews im Jahr 2000 als Fälschungen enttarnt wurden. Interessant ist der Fall bis heute, weil Kummer, einmal aufgeflogen, seine Fälschungen selbstbewusst als Produkte einer neuen, avantgardistischen Form des Journalismus verteidigte – und diese Selbstdarstellung mit Versatzstücken postmoderner Medienkritik anreicherte. mehr... |
Der Reporter als objektiver Journalist |
Wie subjektiv ist eine gute Reportage wirklich? Und wird ihr Entstehen wirklich so sehr von der individuellen Leistung eines Autors geprägt, der auf sich allein gestellt ist? Nein, meint Ulrich Pätzold, Journalistik-Professor an der Universität Dortmund: Die journalistische Reportage gehöre vielmehr zu dem Journalismus, der sich um höchst mögliche Objektivität bemüht. mehr... |
Bernhard Pörksen blickt zurück auf "Tempo" |
Coolness statt Moral, Lob der Oberfläche, Provokation und Irritation, Sprachspiele, teilnehmender Journalismus, radikale Subjektivität, Schreiben gleich Leben – der Hamburger Journalistikprofessor Bernhard Pörksen blickt zurück auf die Zeitschrift "Tempo", das Zentralorgan des deutschen New Journalism mehr... |
Peter Bialobrzeski über die Zukunft der Fotografie |
„Die Fotografie wird sich genauso wie der Rest vom Kapitalismus entwickeln: Die Mittelschicht löst sich auf, weltweit wird es 500 Fotografen geben, die sich um die Höhe ihres Einkommens keine Sorgen machen müssen, Hunderttausende werden ihre digitalen Daten zu Dumpingpreisen zu Markte tragen�: Starke Thesen von Peter Bialobrzeski, Professor für Fotografie in Bremen mehr... |
Rubrik: Theorie |
Dandy, Diva und Outlaw |
In den Sechziger Jahren waren die USA das Land der unbegrenzten stilistischen Möglichkeiten. Die Vertreter des "New Journalism" überboten sich mit wilden Text-Experimenten und wahren Reportage-Exzessen. Neben der extravaganten Schreibe entwickelten viele der Autoren aber auch autobiografische Selbstinszenierungen. Drei von ihnen - Dandy, Diva und Outlaw - haben Stephan Porombka und Hilmar Schmundt untersucht. mehr... |
Hier wollen wir die Wissenschaft zu Wort kommen lassen - und darstel-
len, was an Universitäten über Reportagen und Reporter gedacht und geschrieben wird. Was zeichnet eine Reportage aus? Wie hat sich die journalistische Form entwickelt, wie verändert sich ihr Umfeld, und wie sieht ihre Zukunft aus? Diesen und anderen Fragen wollen wir hier in Aufsätzen, Manifesten und Entwürfen nachgehen.