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Peter Schille „Er ist ein wildes Tier

Mit diesem Text gewann Peter Schille den Egon-Erwin-Kisch-Preis 1987.

Worüber man nicht schweigen kann, davon muß man sprechen: Lise Lesèvre spricht von Barbie wie von einer Katastrophe, die sie verstümmelt, aber nicht umgebracht hat. Wenn sie sich an Barbie erinnert, und sie denkt jeden Tag an ihn, ist es, als hätte sie ihren eigenen Tod überlebt. (...)

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Peter Schille


Peter Schille, geboren 1942, gestorben am 8. April 1991, gehörte zu den in seiner Generation rar werdenden Journalisten, die nicht studiert hatten. Er arbeitete 1970 bei der kurzlebigen Männerzeitschrift m aus dem Burda-Verlag. Danach ging er zu GEO, von dort für acht Jahre als Redakteur zum neu gegründeten ZEIT Magazin. Von 1985 bis zu seinem Tod arbeitete Schille für den Spiegel. Für seine Reportage "Er ist ein wildes Tier" im Spiegel wurde er 1987 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. Schille beschäftigte sich in seiner Zeit als Spiegel-Reporter vornehmlich mit menschlichem Elend an Orten wie Äthiopien, Afghanistan, Mosambik, Haiti und Palästina, aber auch mit Osteuropa vor und während der Wende. Er starb 1991 im Alter von 51 Jahren an Krebs.
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Er ist ein wildes Tier

erschienen in:
###ARTICLE_PUBLISHER###,
am 11.05.1987

 

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