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19.11.17

Gern gelesen

Florentine Fritzen „Die ewigen Babys

„Die ewigen Babys“ von Florentine Fritzen ist ein leiser Text, in dem die Autorin das Phänomen der Real-Life-Babys beschreibt, Säuglingen aus Kunststoff, lebensecht, die Löcher im Lebenslauf, die Leere in der Gefühlswelt füllen sollen.

Florentine Fritzen gelingt es dabei, ihre Protagonistinnen zu beschreiben, ohne dass ihr der Text entgleitet, zur Freakshow verkommt. Ihr Besuch auf den Friedhöfen der Kuschelpuppen lebt dabei durch die Zurückhaltung, von der Sprache, mit der sie sich er Absurdität künstlicher Säuglinge nähert. Sie lässt die Bilder, die sich ihr in den Wohnungen der Frauen offenbaren, für sich wirken, protokollierend statt kommentierend. Florentine Fritzen blickt durch das Brennglas in den Seelenabgrund, ohne dabei jedoch ihre Protagonisten zu verraten.

In stillen Sätzen, die den Leser in Unordnung zurück lasse, weil er nicht weiß, ob der Ursprung seiner feinen Gänsehaut nun Hohn oder Mitgefühl ist, oder doch der subtile Horror, der in dieser Geschichte der leblosen Kinder liegt: „Wenn Hilda mit dem Kinderwagen am Fluss unterwegs ist, redet sie nicht mit den Puppen, so deppert ist sie nicht. Das tut sie nur daheim.“ Lustig, oder eben bodenlos traurig. Auch hier ist Komik nur Tragik in Spiegelschrift.

Der Text lebt aber vor allem von der Auswahl seiner Protagonisten, die ein abstraktes Thema am Rande der Alltagswelt greifbar macht. Und auch die unterschiedlichen Motivationen für ein Leben mit den Real-Life-Babys, die aus den Frauen spricht. Aus Hilda, die den Verlust des eigenen Kindes kompensiert und Petra, die, einen Lebensabschnitt, ihre Mutterrolle in Softvinyl konserviert. Oder auch aus Anette, der Künstlerin, die aus Puppen Sehnsuchtsobjekte werden lässt.

Besonders lesenswert sind deshalb der minutiös beschriebene Herstellungsprozess der Real-Life Babys, bei dem Gunther von Hagens auf Mattel zu treffen scheint, und der letzte Satz. Er entlässt den Leser wieder mit der Gänsehaut der Alltagsperversion.

Lucas Vogelsang



Hätte Roland nie gelebt, gäbe es Rosa, Ricarda, Rebecca und all die anderen nicht. Roland war ein Baby. Die anderen sind auch Babys, aber sie sind anders als Roland. Roland wurde sechs Monate alt, dann ist er gestorben, und dann war er weg. Die anderen gehen nicht weg. Die bleiben.

Sie sind viele. Zehn Mädchen liegen in einem Gitterbettchen, jedes in eine Fleecedecke gewickelt, mollig warm, direkt neben Hildas Bett. Auf Hildas Bett stehen noch vier Tragetaschen, da sind Jungen drin, auf dem Boden des Schlafzimmers gibt es eine Wippe, in der auch ein Baby liegt, und noch eine Tragetasche und einen kleinen Doppelwagen, da liegen auch welche drin. Jede Nacht darf eines bei Hilda* im Bett schlafen, und damit es gerecht zugeht, gibt es eine Strichliste.

So sehen sie aus: Wie Babys eben aussehen, wenn sie wenige Tage alt sind. Knopfaugen, Stupsnase, Haarflaum. Äderchen, Fäuste, Sabber am Mund. So lieb. Sie riechen auch so gut. Pudrig, süß, weich. Dieses unverwechselbare Babyparfum.

Nach dem Tod von Hildas Sohn Roland* warfen ihre Mutter und ihr damaliger Mann alles weg, was an Roland erinnert hätte. Wenn Hilda über Roland sprach, schauten die sie an, als wäre sie nicht ganz klar im Kopf. So als würden sie sagen: Roland, von wem sprichst du? Den gibt es nicht. Hilda hörte auf, an Roland zu denken. Das war 1975, sie war damals Anfang 20.

Heute darf Michelle mit auf den Spaziergang, Hilda macht fast jeden Tag einen, immer mit einem anderen Kind. Sie nimmt Michelle sachte aus dem Bettchen und sagt: „Komm her da, Mausi, du bist heute die Prinzessin.“ Hilda lebt in einer großen Stadt, sie ist sogar hier geboren, vor fast 58 Jahren. Ihre Haare sind lockig, sie ist weder groß noch klein, weder dick noch dünn. Michelle bekommt einen Schnuller in den Mund und einen Kuss auf den Kopf. Zum Ankleiden wird sie in einen Hochstuhl gesetzt; Mützchen auf den braunen Schopf, Jäckchen über den Ringelstrampler, Handschuhe an, dieser Maitag ist grauslig kalt. Hilda sagt: „So, die Mausi ist fertig, und ich bin auch gleich in der Montur.“

Roland hatte Durchfall, schon kurz nach der Geburt, der ging nicht mehr weg. Die Ärzte sagten nicht, woran genau er gestorben war, und Hilda hatte nicht die Kraft zu fragen. Nach Rolands Tod irrte sie mit einem leeren Kinderwagen durch die Stadt, wochenlang, sie konnte nicht zur Arbeit gehen, das ging nicht. Also ging sie in den Park mit dem Kinderwagen.

Sie hat einen neuen, schicken Kinderwagen. Der steht auf der anderen Seite vom Hof in einem Abstellraum. Hilda steckt Michelle in eine Plastiktüte, es muss ja nicht jeder mitbekommen im Haus, dass sie ein Baby hat. Die Tüte ist schon ganz zerknittert. Hilda geht die Treppe nach unten, über den Hof, sperrt den Abstellraum auf, holt Michelle aus der Tüte und legt sie in den Wagen. Der hat bei einer Rabattaktion nur 109 Euro gekostet. Hilda deckt Michelle zu und stellt das Verdeck senkrecht. Neben Michelles Köpfchen steckt ein Stoff-Nilpferd.

Hilda hat bei der Post gearbeitet, 29 Jahre lang. Und eine Frau hatte ein Paket nicht abgeholt, da war so ein Baby drauf abgebildet, ganz echt hat es ausgeschaut. Hilda öffnete den Karton, im Spätdienst, war ja sonst keiner da. Sie nahm die Puppe aus dem Päckchen, ein Mädchen, das lag so schön im Arm, es hatte genau das richtige Gewicht, und Hilda sagte zu sich: „Die ist lieb!“ Eine Nacht lang rang Hilda mit sich, dann machte sie das: Sie nahm die Puppe mit heim. Wenig später sah sie in einem Geschäft noch so eine Puppe und dachte: Das wär der Bub dazu. Sie kaufte ihn, und dann war es erst einmal gut. Neun Jahre ist das her. „Mit den zweien war ich ziemlich lang glücklich.“

Michelles Kopf liegt leicht zur Seite, die Augen hat sie geöffnet, im Mund steckt der gelbe Schnuller. Mehr sieht man nicht von ihr, sie ist eingemummelt. Hilda setzt sich eine gelbe Sonnenbrille auf, dann legen sich ihre Hände um den Griff des Kinderwagens. Ihre Fingernägel sind auch gelb lackiert. Sie schiebt den Wagen aus dem Hof: nicht das feinste Viertel der Stadt, aber der Fluss ist nah. Hilda geht zur U-Bahn-Station. Wegen des Kinderwagens muss sie den Aufzug runter zum Bahnsteig nehmen. Als die U-Bahn kommt, lassen die Leute der Frau mit dem Kinderwagen den Vortritt. Hilda bleibt in der Bahn stehen, aber oft bietet ihr auch jemand einen Platz an. Bei Frauen sagt sie: Schon gut, danke. Bei Männern nimmt sie den Platz. Es gibt schon lange keine Männer mehr in ihrem Leben. Nicht seit den Babys. Hilda fährt zwei Stationen bis zum Park.

Vor zwei Jahren ist Roland plötzlich wieder da gewesen. Hilda hatte eine Therapie begonnen bei einer Psychologin, die mit ihr ganz an den Beginn des Lebens zurückgegangen ist. Deshalb holte sie einen morschen Karton aus dem Keller hoch, in dem Schildkröt-Puppen waren, die sie als Kind hatte. Sie nahm eine Puppe aus dem Karton und erschrak: Die Puppe starrte sie aus leeren Augenhöhlen an, ihre Glasaugen waren nach innen gefallen. Hilda stopfte die Puppe sofort zurück, merkte dabei, dass in dem Karton noch etwas war, ein Plastikbeutel. Da drin waren ein Strampelanzug, ein Schnuller, ein Bund mit Plastikringen und ein Paar Schühchen von Roland. Hilda weiß nicht mehr, ob sie die Sachen selbst gerettet hat: vor ihrer Mutter und ihrem Mann. Oder ob die das vielleicht aufgehoben haben, wenigstens das bisschen? Sie hat alles in einen Bilderrahmen gesteckt, der hängt jetzt im Schlafzimmer. Sie schaut darauf, wenn sie erwacht.

Als Roland wieder da war, fing das mit den Babys so richtig an. Hilda ging ins Internet, suchte und fand viele Anbieterinnen von Reborn Babies oder Reallife Babies - das Ganze kommt aus Amerika. Aber auch in Deutschland gibt es inzwischen einen großen Markt dafür. Und so ist Hilda bei der Puppenmacherin Anette Fernikorn hängen geblieben. Inzwischen hat sie allein 15 Babys von ihr. Weil die Anette aber leider keine Negerlein macht, hat Hilda sich bei einer anderen Puppenmacherin noch zwei schwarze Babys gekauft.

Auch Petra* mag die Babys von Anette. Bei ihr ist alles nicht so kompliziert. Sie hat fünf Kinder, ist Erzieherin im Kindergarten, lebt in einer Doppelhaushälfte im Vorort einer Großstadt, sie hat ein hübsches Gesicht und perfekt manikürte Fingernägel, und ihr Mann ist „voll süß, eine Seele von Mensch“. Sie kommt einfach nicht von Babys los, von diesem unvergleichlichen Gefühl, einen Säugling zu haben, Babykleider kaufen zu können. Der jüngste Sohn ist jetzt schon neun; Petra wird 45, aber ihre Sehnsucht nach Babys ist noch nicht gestillt. „Ersatzbaby ist zu viel gesagt, aber es wird einem ganz warm ums Herz, wenn man die im Arm hält.“

Klar verstehe er das, sagt Petras Mann beim Käsekuchen im geschmackvoll eingerichteten Wohnzimmer, nachdem Petra sich entschuldigt hat, dass der Käsekuchen nicht selbst gebacken ist. „Mein Mann hat mir früher auch Brillantringe geschenkt“, sagt sie, „aber darüber sind wir hinaus. Jetzt schenkt er mir Babys.“ Seit anderthalb Jahren macht er das, sie hatte insgesamt 15, sechs hat sie aber weiterverkauft. „Das war fast jeden Monat ein Baby. Das kann zur Sucht werden.“

Auf der Terrasse liegt Gretchen in einer Babyschale, auf dem Wohnzimmersofa Walter, auf der Decke am Boden kuscheln Max-Pauline und Finn. Im Obergeschoss im Schlafzimmer ruht Johanna in einer Wiege, im Körbchen davor Wendy. „Die sieht aus wie tot, die Wendy“, sagt Petra, „so lila. Die ist nicht von der Anette.“ Sie kann so etwas sagen, weil sie ja weiß, dass die Puppen zwar Gefühle bei ihr auslösen, ihr selbst aber keine Gefühle entgegenbringen. Eine Packung Pampers hält bei ihr ewig, sie wickelt die Puppen nicht ständig. Im Herbst fährt sie zusammen mit der Anette, die inzwischen eine richtige Freundin ist, zu einer Messe für Reallife Babies.

Anette Fernikorn, 49, wohnt in Bad Mergentheim, das liegt im Taubertal, im Nordosten Baden-Württembergs. Frau Fernikorn ist Rebornerin. Die Produktion eines Babys zieht sich über drei Tage hin; jeden Tag wird in ihrem Haus eines fertig. Professionelle Rebornerinnen wie sie, schätzt sie, gibt es in Deutschland ungefähr zehn. Aber es werde ja auch so viel Schrott angeboten, von selbsterklärten Rebornerinnen, die ihre Puppen mit feuchtem Sand aus dem Kindersandkasten füllten, wo am Ende noch die Katzen reingemacht hätten. Herr Fernikorn zeigt auf seine Frau und sagt: „Sie ist deutschlandweit so ziemlich der Maßstab.“

Die Puppe „Barry“ ist am beliebtesten, das Material kostet gut 120 Euro, Fernikorn verkauft den fertigen „Barry“ für 280 Euro. Die Rohlinge für ihre Puppen bezieht sie bei verschiedenen Anbietern. Ihre Kunden sind fast ausschließlich Frauen, alles ist dabei: alt und jung, verdreht und nicht ganz so verdreht. Die einen holen ihre Babys mit dem Maxi-Cosi ab, die anderen lassen sie sich schicken. Bei manchen hat es mit dem Kinderkriegen nicht geklappt, sie klagen Fernikorn ihr Leid in ellenlangen E-Mails. Es gibt Hebammen, die möglichst echte Puppen für ihre Geburtsvorbereitungskurse kaufen wollen. Manche Leute schenken ihren alten, dementen Verwandten ein Reborn Baby: „Die gehen da voll drauf ab, die denken, sie haben ihr Kind wieder.“

Die Produktion geht so: Die Puppenmacherin bohrt die Nasenlöcher eines Softvinyl-Kopfes auf, füllt warmes Wasser und Entfärber in die Küchenspüle. Der Rohling muss gebleicht werden, damit nachher die Farbe besser hält. Sie wäscht Kopf, Arme, Beine in der Entfärberlösung, auch eine Bauchplatte. Das ist der neue Trend: Babys mit Bauchplatte haben sogar ein Geschlechtsteil. Fast alle Frauen, die ein solches Baby bestellen, nehmen einen Jungen.

Nach dem Abtrocknen schneidet Frau Fernikorn die Bauchplatte seitlich nach, damit sie später besser auf dem Rumpf aus Stoff aufliegt. Sie malt dem Kopf Augenbrauen mit einem feinen Pinsel. Der Kopf kommt zehn Minuten in den Ofen, 100 Grad, um die Farbe einzubrennen. Auf die Bauchplatte malt sie Äderchen mit einem blauen Stift, wischt mit Spucke am Hodensack, am Bauchnabel herum, damit es echt aussieht. Es darf nicht zu viel Blau sein, außer bei Frühchen, die sind insgesamt ein bisschen blauer, aber Fernikorn macht nicht so gerne Frühchen, die sind verschrumpelt, mager und wiegen nur 1300 Gramm. Nachdem alles im Ofen gewesen ist, kommt Rot an die Reihe. Dann Hautfarben, dann Gelb, dazwischen werden die Teile immer wieder gebacken. Weiß für die Fußnagel-Kanten.

Nach den Augen-Kapillaren kommt das Schwierigste: das Stechen von Mohair-Haaren mit einer Spezialnadel. Wimpernstechen. Augenhöhlen ausschneiden, Augäpfel-Perlen mit einer Heißklebepistole festkleben. Etwas Gel lässt die Puppenlippen feucht aussehen. Hinter die Nasenlöcher kommen pinkfarbene Stoffreste, hinter den Mund wird ein Magnet gesteckt, damit der Schnuller hält. Dem wird das Nuckelteil abgeschnitten und ein Metallteil aufgeklebt. Die Puppenfüllung: Plastikgranulat, zerknüllte Gefrierbeutel, Watte, die Mischung ist wichtig, damit das Gewicht stimmt. Bevor ein fertiges Baby in den Verpackungskarton kommt, beträufelt Anette Fernikorn es am Hals mit dem Parfumöl-Konzentrat „Babyduft“. Wenn es irgendwann verflogen ist, kann man ein Fläschchen nachbestellen.

Mittagessen im Bad Mergentheimer Gasthof, Flädlesuppe, Wildtöpfchen. Zwei Puppen im Maxi-Cosi sind dabei, weil der Wirt mit dem Gedanken spielt, eine Reborn-Baby-Ausstellung zu machen. Die Mutter des Wirts sitzt an der Rezeption. „Oh, Babys“, sie ist entzückt, kommt um den Tresen herum, will liebkosen, streicheln. Sie lächelt, Vorfreude steht ihr im Gesicht. Fernikorn sagt: „Das sind Puppen!“ Die Frau zuckt zurück, das Lächeln erstarrt, der Atem stockt. Sie kann den Blick nicht wenden, weiß nicht, was sie sagen soll, atmet jetzt doch, tief. Sie schüttelt den Kopf, lacht hilflos.

Das mag Hilda so sehr: Dass die Leute denken, sie habe ein richtiges Baby. Wenn sie mit dem Kinderwagen am Fluss unterwegs ist, redet sie nicht mit den Puppen, so deppert ist sie nicht, das tut sie nur daheim. Es macht ihr aber Spaß, wenn sie angesprochen wird: „Wie alt ist es denn?“ Dann sagt sie: vier Wochen, drei Wochen, je nachdem. Michelle ist erst zehn Tage alt. Hilda schiebt ihren Wagen über eine Brücke, unter einer Laubenallee entlang, durch eine Bahnstation hindurch. Auf der anderen Seite sind viele Geschäfte, eine Menge Leute sind unterwegs. Blicke streifen Michelles Köpfchen, aber niemand merkt etwas.

An manchen Tagen merkt auch einer was, zum Beispiel, wenn Hilda ein Baby in der Bauchtrage dabei hat und es keine Strümpfe anhat. Von nahem sieht man doch, dass es Plastikbeine sind. Da haben schon einmal ein paar Männer ein bisschen gegrinst. Aber noch nie hat jemand zu Hilda gesagt: Was machen Sie denn da mit der Puppe, sind Sie verrückt?

Roland wäre jetzt 36.

* Namen geändert

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Florentine Fritzen


Geboren 1976 in Frankfurt, aufgewachsen am Taunus. Studium der Geschichte, Psychologie, Romanistik und Anglistik in Frankfurt und Paris. Promotion über die Lebensreformbewegung im zwanzigsten Jahrhundert. Von 2004 bis 2006 Volontariat in der Redaktion der F.A.Z. Seit Oktober 2006 Redakteurin in der politischen Redaktion.
Dokumente
Die ewigen Babys (PDF)

erschienen in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung,
am 11.05.2011

 

Kommentare

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