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Arno Luik / Renate Meinhof / Markus Feldenkirchen „Deutscher Reporterpreis 2011: Beste politische Reportage

Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2011, bitte einreichen an reporterpreis@reporter-forum.de

In acht Kategorien wird der Deutsche Reporterpreis vergeben, einreichen kann jeder Autor oder Leser deutschsprachige Reportagen, Essays und Interviews, die zwischen dem 1. Oktober 2010 und dem 30. September 2011 erschienen sind. In der Kategorie "Beste politische Reportagen" sind Texte willkommen, die sich im besonderen mit Politikern und dem Politikbetrieb beschäftigen.

Es gibt eine große Tradition der politischen Reportage in Deutschland, die durch Reporter wie Hans Ulrich Kempski, Herbert Riehl-Heyse, Jürgen Leinemann und Kurt Kister begründet wurde. Sie haben politische Vorgänge verständlich und Politiker durchschaubar gemacht. In den letzten Jahren spielt die Reportage in den Politikteilen der Tageszeitungen und Wochenblätter eine immer geringere Rolle, darum will das Reporterforum mit dem Preis für die beste politische Reportage junge Reporter motivieren, über den Politikbetrieb wieder mehr durch Reportagen zu berichten.

Unter den nominierten Texten im letzten Jahr waren - neben der Arbeit des Preisträgers Roland Kirbach - unter anderem diese drei Reportagen:

Markus Feldenkirchen: Grüß Schnuffelchen
Arno Luik: Ab in die Grube
Renate Meinhof: Der Mann mit Eigenschaften

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Arno Luik


Arno Luik, 1955 auf der Ostalb geboren, ist stern-Autor und lebt in Hamburg. Er war Reporter für Tempo und die Wochenpost, Autor für Geo und den Tagesspiegel, Chefredakteur der taz und Vize der Abendzeitung. Gespräche des Interview-Spezialisten sind in mehr als zwei Dutzend Sprachen übersetzt worden, zuletzt erschien von ihm im Kunstmann-Verlag: “Wer zum Teufel sind Sie nun?” Sechzig Jahre Bundesrepublik – Gespräche über uns.

Renate Meinhof


Renate Meinhof wurde 1966 auf der Insel Rügen geboren. Nach einer Bibliothekslehre und dem Studium der Evangelischen Theologie absolvierte sie die Deutsche Journalistenschule in München. Es folgten drei Jahre als Redakteurin bei den ARD-Tagesthemen in Hamburg. Zur Süddeutschen Zeitung wechselte Meinhof 1999, wo sie zunächst als Redakteurin der Seite Drei - und seit 2007 als Reporterin für dieses Ressort arbeitet. Sie veröffentlichte außerdem ´Das Tagebuch der Maria Meinhof`, das den Einmarsch sowjetischer Truppen 1945 in ein Dorf in Pommern beschreibt. Meinhof ist Mutter zweier Kinder.

Markus Feldenkirchen


Markus Feldenkirchen wurde am 1. September 1975 in Bergisch Gladbach geboren. Abitur 1995 am Albertus-Magnus Gymnasium, Bensberg. Studium der Politik- und Literaturwissenschaften sowie der Neueren Geschichte an der Universität Bonn und der New York University. Im Anschluss Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München (38. Kompaktklasse), Abschluss im Jahr 2000. Danach Parlamentskorrspondent beim Berliner Tagesspiegel. Seit 2004 schreibt er für den SPIEGEL, zunächst als Redakteur, später als stellvertretender Büroleiter und gegenwärtig als Reporter im Hauptstadtbüro. Feldenkirchen gewann den Journalistenpreis der Körber-Stiftung und den Axel-Springer-Preises für Nachwuchsjournalisten.
Dokumente
Grüß Schnuffelchen (PDF)
Ab in die Grube (PDF)
Der Mann mit Eigenschaften (PDF)

erschienen in:
Reporter-Forum,
am 22.08.2011

 

Kontakt: Reporter Forum e.V. | Sierichstr. 171 | 22299 Hamburg