Reporter Forum Logo
24.11.17

Gern gelesen

Frank Buchmeier „Der Widerspruch steckt in der Sache!


Felix Ensslin ist nach Stuttgart gezogen, um eine Kunstprofessur zu übernehmen. Regionalreporter Frank Buchmeier weiß, daß über jedem Gespräch der Schatten der Mutter Gudrun Ensslin liegen wird. Er entscheidet sich, derart naiv zu fragen, daß bald Überdruss aufkommen muss. Die Strategie geht auf, er erntet eine Gegenfrage: „Haben Sie Vorurteile gegen mich?"


Im Interview stellt Buchmeiers Antwort den Wendepunkt dar, ab dem Ensslin nicht mehr nur reagiert, sondern anfängt, von seiner Arbeit zu erzählen. Schön, wie dabei die Definition von Kunst in Formulierungen mündet, die eine gewisse Familienähnlichkeit nicht verleugnen können. So scheinen durch das Portrait des Akademikers zart die Umrisse des „öffentlichen Sohnes", skizziert mit 18 Fragen.


Ania Faas

Seine Altbauwohnung im Heusteigviertel ist noch nicht vollständig eingerichtet. Der Kunstprofessor Felix Ensslin sagt zur Begrüßung, dass er lange gezögert habe, den Lebensmittelpunkt nach Stuttgart zu verlegen. Nun sitzt er hier auf einem hellen Sofa und raucht Kette.

Herr Ensslin, herzlich willkommen in Ihrer schwäbischen Heimat!

Danke. Es stimmt, dass ich Schwabe bin, auch wenn ich nicht im Ländle geboren wurde, sondern in Berlin und dort auch zuletzt gelebt habe. Ich bin bei meiner Pflegefamilie in Undingen groß geworden, einem Flecken auf der Schwäbischen Alb. In meiner Kindheit habe ich regelmäßig meine Großeltern in Stuttgart besucht und die Wilhelma oder das Planetarium erkundet. Ich kenne auch das Marienhospital gut, weil ich dort nach meinem Unfall behandelt wurde.

Was ist passiert?

In Undingen gab es einen Steinbruch, der auch als Müllhalde diente. Ich habe dort als Bub nach Fossilien gesucht und aus Versehen mit dem Hammer auf eine Kanüle mit konzentrierter Salzsäure gehauen, die vermutlich aus einem alten Feuerlöscher stammte. Das Ding ist mir ins Gesicht explodiert. Daher stammen meine Narben.

Und ich dachte, Sie seien Opfer eines rechtsradikalen Anschlags geworden.

Das glauben viele, die Margarethe von Trottas Film „Die bleierne Zeit" gesehen haben. Das Attentat auf mich ist eine Fiktion.

Sprechen wir über die Realität: Ihr Großvater Helmut Ensslin war Pfarrer der Luthergemeinde in Bad Cannstatt. Ihre Mutter Gudrun Ensslin machte am König in-Katharina- Stift das Abitur und hat sich im Cannstatter Kursaal mit Bernward Vesper, Ihrem Vater, verlobt. Ihre Mutter nahm sich in der Justizvollzugsanstalt Stammheim das Leben und wurde auf dem Dornhaldenfriedhof bestattet. Ist es reiner Zufall, dass Sie Ihr Lebensweg nun in diese Stadt geführt hat?

Sie sind Journalist, Sie wollen eine schöne Story! Aber nüchtern betrachtet, ist es so, dass ich mich auf die Professur an der Staatlichen Kunstakademie beworben habe, nachdem ich meine Doktorarbeit abgegeben hatte. Ich wäre auch gerne in Berlin geblieben. Gleichwohl habe ich mich gefreut, als ich nach Stuttgart berufen wurde, weil das hier eine tolle Kunstakademie ist. Man könnte das vielleicht als „Ironie des Schicksals" bezeichnen. Aber bitte laden Sie meine Beziehung zu Stuttgart nicht mit einer Bedeutung auf, die es nicht gibt.

Als Sohn einer RAF-Mitbegründerin und eines politischen Schriftstellers müssen Sie mit solchen Deutungen und Vorurteilen leben.

Haben Sie Vorurteile gegen mich?

Ja. Ich bin Ihnen noch nie begegnet, aber gehe davon aus, dass Sie eine Veranlagung zum Rebellentum haben. Rational weiß ich, dass das bescheuert ist.

Sie sagen es. „Aber wenn es bescheuert" ist, so ist es doch normal: Wir sind strukturiert durch unsere Erwartungen, daraus entwickeln sich solche Phantasmen. Ich befürchte, ich muss Ihre Erwartungen enttäuschen. Und vergessen Sie nicht, dass ich zu meinen leiblichen Eltern keinen Kontakt hatte, seit ich vier Jahre alt bin.

Andererseits wuchsen Sie in einem Kaff auf der Schwäbischen Alb auf, sind aber nicht Landwirt oder Landarzt geworden, sondern suchen nach Antworten auf philosophische Fragen. Da sehe ich durchaus Parallelen zu Ihren leiblichen Eltern.

Sie definieren den Bereich der Ähnlichkeit großzügig. Ich gehe bildungsbürgerlichen Berufen nach. Meine Eltern kamen aus dieser Schicht wie auch meine Pflegeeltern.

Sie mögen das Thema nicht.

Wissen Sie, die Frage, was einen prägt, ist kompliziert. Natürlich hat meine Familiengeschichte mir Schwierigkeiten bereitet. Wenn man als 14-Jähriger im Kino einen Film sieht und die Erwachsenen einem mitteilen, „diese Figur ist deine Mutter, und die andere Figur bist du", wirkt das verstörend. Aber in gewissem Sinne macht jeder die Erfahrung, dass er im Diskurs anderer Leute eine Rolle spielt und dass er mit Erwartungen konfrontiert ist, die auf ihn wie ein Auftrag wirken, mit dem er sich identifizieren soll. Das scheitert immer, und so entstehen Identitäten. Das geschieht jedem!

Einverstanden. Gleichwohl ist Ihre Situation speziell, weil Sie - wie Ihr Vater bereits ein Jahr nach Ihrer Geburt geschrieben hat - eine „Angelegenheit des öffentlichen Lebens" sind. Kürzlich ist ein Briefwechsel zwischen Ihrer Mutter und Ihrem Vater aus den Jahren 1968/69 erschienen, in dessen Zentrum der Sohn Felix steht. Man erfährt beispielsweise, dass Ihre Eltern Ihnen den Spitznamen „Pütsche-Mütsche" gegeben haben. Privater geht`s kaum. Warum haben Sie die Rechte dafür rausgerückt?

Zu dieser Frage habe ich ja ein Nachwort geschrieben, in dem ich darauf eingehe, warum gerade diese Briefe wichtig für mich waren. Sie eröffnen die Möglichkeit, in eine Zeit, in der eben noch nicht alles entschieden war, Einblick zu nehmen. Sonst liest man die Geschichte ja immer rückwärts: Weil sie mit Toten endet, muss sie immer schon vom Tod bestimmt gewesen sein. Das war aber nicht so. Ein Stück Trauerarbeit, wenn Sie so wollen. Es ist ja nicht so, dass ich je die Wahl gehabt hätte, ob das Leben von Gudrun und Bernward oder ihr Verhalten als Eltern in die Öffentlichkeit geraten oder nicht. Die Entscheidung wurde von anderen getroffen, und zwar lange, bevor ich Entscheidungen treffen konnte.

Das Buch befriedigt den Voyeurismus. Man erfährt auf 250 Seiten, wie sich Ihre getrennten Eltern um das Sorgerecht gezankt haben.

Wer den vorbildlich editierten Briefwechsel Notstandsgesetze aus Deiner Hand" so liest, den kann ich nur bedauern.

Der Stuttgarter Andres Veiel verfilmt zurzeit die tragische Liebesgeschichte Ihrer Eltern. Das Werk soll im kommenden Jahr in die Kinos kommen. Was erwartet uns?

Veiel ist ein Filmemacher von fast schwäbischer Redlichkeit. Ich habe mit ihm geredet, aber ich kenne das Drehbuch nicht. Und das will ich auch nicht: Ob der Film gut wird, liegt allein in Veiels Verantwortung.

Dann beleuchten wir stattdessen Ihren Verantwortungsbereich. Sie sind an der Kunstakademie für Ästhetik und Kunstvermittlung zuständig. Können Sie die Begriffe in wenigen Worten erklären?

Das geht nicht mit ein paar Worten.

Nehmen Sie sich ausreichend Raum!

Ästhetik ist eine relativ junge Teildisziplin der Philosophie. Im Groben beschäftigt sie sich mit allen Aspekten der ästhetischen Erfahrungen, dem Verständnis, wie diese Erfahrungen einzuordnen sind in dem Spektrum von Erfahrungsmöglichkeiten und welchen Platz sie einnehmen innerhalb der Gesellschaft. Kunstvermittlung ist der problematischere Begriff, weil darunter Unterschiedliches verstanden wird, beispielsweise Kunstpädagogik, aber auch Kuratieren oder Kunstkritik.

Ist nicht alles Kunst, was innerlich berührt?

Nein. Da müssten Sie erst mal klären, woher das, was Sie für Ihr „Inneres" halten, kommt, welches Äußere", etwa welche historischen, diskursiven, gesellschaftlichen und familiären Voraussetzungen Sie darin selbstverständlich als Ihr Ureigenstes empfinden. Aber warum fragen Sie das?

Weil ich mir nicht vorstellen kann, dass man Kunst und ihre Wirkung theoretisch fassen kann. Jeder muss doch für sich selbst entscheiden dürfen, was er kunstvoll findet.

Wenn Sie Kant fragen würden, dann wäre die Antwort, dass das, was Sie als sinnlich angenehm empfinden, keine Kunst ist. Und wenn Sie nach Ihrem reinen Geschmack bewerten, dann ist das ein ästhetisches Urteil und steht damit im Raum des Diskurses, der Suche nach Allgemeinheit. Sie behaupten: Subjektivität kann nicht Gegenstand von allgemeinen Erörterungen sein. Aber es ist fraglich, was denn „selbst entscheiden" heißt: Wie Sie eingangs sagten, kommen Sie automatisch auf vermeintlich eigene Vorstellungen, wenn Sie die Narben in meinem Gesicht sehen - dabei stammt Ihre Wahrnehmung aus einem Film.

So weit komme ich mit. Ich habe aber im Vorlesungsverzeichnis der Kunstakademie die Kommentare zu Ihren Lehrveranstaltungen gelesen und wenig verstanden.

Woher kommt Ihr Anspruch, dass eine spezielle Ausbildung und die Angebote, die dazu führen, so verfasst sein müssen, dass sie für jedermann nachzuvollziehen sind? Ein Studium ist eine Form der Arbeit. Auch Kunst zu rezipieren ist Arbeit, auch wenn man es manchmal eher so erfährt, als ob es mit einem oder in einem arbeite.

Ich habe den Eindruck, dass Sie enorm anspruchsvoll sind.

Man sollte an Aufgaben wachsen. Deshalb darf sich die Lehre an einer Hochschule nicht daran orientieren, was die Studenten eh schon verstehen. Der Diskurs über Kunst kann nicht für jeden ohne jegliche Arbeitsleistung sofort verständlich sein.

Schon recht, aber wenn nur ganz wenige Ihren Ausführungen folgen können, werden ganz viele von diesem Erkenntnisprozess ausgeschlossen. Wenden Sie sich an eine Elite?

Ich wende mich an die Studierenden, und von denen schließe ich niemanden aus. Würden Sie einen Professor für Quantenphysik dasselbe fragen?

Nein, weil ich von Quantenphysik keinen Schimmer habe. Aber ich habe einen geistes- und sozialwissenschaftlichen Hochschulabschluss und Dutzende Museen besucht.

Deswegen meinen Sie, dass Sie Foucaults, Kants oder Lacans Gedanken zur Kunst automatisch verstehen, ohne sich weiter intensiv damit auseinanderzusetzen? Oder zeitgenössische Kunst? In einem Punkt gebe ich Ihnen recht: Wenn es um Kunst geht, besteht der Anspruch, dass sie irgendwie für alle sein soll. Das ist auch berechtigt, und die Kunst wendet sich auch an alle. Gleichzeitig gibt es aber das Phänomen, dass die Kunst schon lange nicht mehr Teil der Religion ist oder eingebettet in die Repräsentationen der Politik und einer sozialen Gemeinschaft, die der Kunst ihren Platz gibt und ihr Verständnis vermittelt. Sie ist in der Moderne ein eigenständiges, von außen schwer durchschaubares System.

Das widerspricht aber Ihrem Kunst-ist-füralle-Anspruch.

Dieser Widerspruch ist nicht meiner, sondern steckt seit dem Anfang der Moderne in der Sache! Dass Kunst eine universelle Dimension hat, heißt nicht, dass sie selbstverständlich wäre oder geschmäcklerisch, fast schon eher das Gegenteil. Daher bestehe ich darauf, dass sich ein Interesse an Kunst nicht ohne intensive Beschäftigung befriedigen kann, sie ist sperrig und kein Konsumgut. Das hat nichts mit elitär zu tun, ich bin der Allerletzte, der populärkulturellen Ereignissen wie Fernsehen oder Pop abspricht, gleichberechtigter Teil von ästhetischen Phänomenen sein zu können.

Dann bin ich beruhigt und will Sie nicht länger mit meinem Halbwissen quälen. Worüber sollen wir uns stattdessen unterhalten?

Fußball! Auch ein ästhetisches Phänomen: wenn wir Schillers Worte abwandeln, könnte man sagen. Fußball ist „Freiheit in der Erscheinung".

Wer wird Weltmeister?

Hoffentlich Deutschland!

Der Sohn von Gudrun Ensslin und Bernward Vesper ist nicht nur Beamter auf Lebenszeit, sondern drückt auch unserer Nationalmannschaft die Daumen?

Es kommt noch besser: ich bin seit meiner Kindheit Bayern-München-Fan.



Undingen, New York, Berlin, Stuttgart – Stationen eines verschlungenen Lebenswegs

Kindheit Felix Ensslin wurde am 13. Mai 1967 in Berlin geboren. Als er sechs Monate alt war, tauchte seine Mutter Gudrun Ensslin als Gründungsmitglied der Rote-Armee-Fraktion (RAF) in den Untergrund ab, nachdem sie ihren Gesinnungsgenossen Andreas Baader kennengelernt hatte. Der Junge lebte zunächst bei seinem Vater, dem Schriftsteller Bernward Vesper („Die Reise"), der sich am 15. Mai 1971 in der Psychiatrie das Leben nahm. Danach wuchs Felix Ensslin in einer Pflegefamilie auf der Schwäbischen Alb auf. Seine Mutter beging am 18. Oktober 1977 in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart Selbstmord.

Karriere Nach dem Abitur ging Felix Ensslin nach New York, um Philosophie und Theaterregie zu studieren. 1995 kehrte er nach Deutschland zurück,wurde Mitarbeiter der damaligen Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer und später Büroleiter des Stuttgarter Bundestagsabgeordneten und Grünen-Fraktionschefs Rezzo Schlauch. Im Sommer 2003 begann Ensslin mit der Konzeption der umstrittenen Ausstellung Zur Vorstellung des Terrors: Die RAF-Ausstellung in den „Berliner Kunst-Werken". Seit sieben Jahren ist er dem Nationaltheater Weimar als Regisseur und Autor verbunden. Im Oktober 2009 hatte dort seine Inszenierung von Schillers „Don Carlos" Premiere.

Kunstakademie Seit 1994 ist Ensslin als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an Hochschulen tätig gewesen. Im Juli 2009 hat er zu einem philosophisch-psychologischen Thema an der Universität Potsdam promoviert (Note: summa cum laude). Bald darauf wurde er als Theorieprofessor an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart berufen. Der neu geschaffene Lehrstuhl beschäftigt sich mit Kunstvermittlung und Ästhetik. Nebenher gibt Felix Ensslin die „Theoriereihe Subjektile" beim Diaphanes Verlag heraus.



Zurück

Frank Buchmeier


Frank Buchmeier, geboren 1965 in Stuttgart, studierte Sportwissenschaft und Germanistik in Tübingen. Nach dem Staatsexamen war er Redakteur bei der Zeitschrift Wilder Süden, beim Micky-Maus-Magazin und bei der Südwest Presse. Seit Oktober 2000 ist er Redakteur im Regionalressort der Stuttgarter Zeitung, seit Januar 2004 als Blattmacher und Autor der täglichen Reportageseite. Buchmeiers Texte wurden mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er im vergangenen Jahr den Deutschen Lokaljournalistenpreis für die Reportageserie „Nachgeforscht“ und in diesem Jahr den Theodor-Wolff-Preis für die Obdachlosen-Geschichte „Eines Morgens an der Sonnenuhrhütte“.
Dokumente
Der Widerspruch steckt in der Sache! (PDF)

erschienen in:
Stuttgarter Zeitung,
am 10.06.2010

 

Kommentare

JeffCyprow, 02.11.2017, 10:38 Uhr:

Propecia Alternativa <a href=http://cheapestcial.com>cialis online</a> Comprar Cialis Con Garantia

LarChes, 08.10.2017, 10:46 Uhr:

Free Antabuse Disulfiram Samples Levitra Strips Achat Cialis Fr <a href=http://buygenericvia.com>viagra</a> Viagra Falscher Acheter Cialis Ligne Belgique Cheap Viagra From India

Geraldlyday, 22.09.2017, 09:04 Uhr:

web medical information
<a href="http://canadianpharmacyrxbsl.com/">northwest pharmacy</a>
canadian pharmacy uk delivery
<a href=http://canadianpharmacyrxbsl.com/?is-viagra-safe>is viagra safe</a>
best online pharmacies no prescription
<a href="http://canadianpharmacyrxbsl.com/?sertraline-50-mg">sertraline 50 mg</a>

FelipeBug, 20.09.2017, 23:24 Uhr:

mexican pharmacies
<a href="http://canadianpharmacyrxbsl.com/">http://canadianpharmacyrxbsl.com/</a>
prescription pricing
<a href=http://canadianpharmacyrxbsl.com/?trust-pharmacy-canada>trust pharmacy canada</a>
approved canadian pharmacies online
<a href="http://canadianpharmacyrxbsl.com/?ciprofloxacin-500mg-antibiotics">ciprofloxacin 500mg antibiotics</a>

FelipeBug, 20.09.2017, 14:17 Uhr:

pharmacy price comparison
<a href="http://canadianpharmacyrxbsl.com/">http://canadianpharmacyrxbsl.com/</a>
board of pharmacy
<a href=http://canadianpharmacyrxbsl.com/?viagra-for-sale>viagra for sale</a>
canadian pharmacy no prescription
<a href="http://canadianpharmacyrxbsl.com/?metformin-for-weight-loss">metformin for weight loss</a>

Chasethexy, 02.08.2017, 12:15 Uhr:

Cialis In Deutschland <a href=http://pricescial.com>cialis price</a> Priligy Australia Release Date

KennSluple, 15.07.2017, 07:21 Uhr:

Ed Med Trimix From Indian Pharmacies <a href=http://pricescial.com>cialis</a> Generic For Cephalexin

KelPietry, 14.07.2017, 08:15 Uhr:

Cialis 5 Mg Prezzi <a href=http://levinorx.com>viagra prescription</a> Viagra Online In Italia Chipest

KelPietry, 02.07.2017, 20:27 Uhr:

Baclofene Atoute <a href=http://cheapviausa.com>viagra prescription</a> Amoxil Bd

KelPietry, 26.06.2017, 04:25 Uhr:

40 For $99 <a href=http://priligy-dapoxetine-60mg.prilipills.com>Priligy Dapoxetine 60mg</a> By Requip Online

KelPietry, 19.06.2017, 20:28 Uhr:

Cialis Generika Kaufen <a href=http://viacheap.com>viagra</a> Nolvadex Bodybuilding Free Shipping Direct Levaquin Worldwide <a href=http://viagra-free-trial.via100mg.com>Viagra Free Trial</a> Dose Amoxicillin For Cats Propecia Higado <a href=http://levitra.ccrpdc.com/buying-levitra-online.php>Buying Levitra Online</a> Buy Orlistat From Mexico

Stretch, 25.04.2016, 02:38 Uhr:

I'm grfeuatl you made the post. It's cleared the air for me.

Mathias Eigl, 20.10.2010, 14:39 Uhr:

Das Interview ist wirklich gelungen! Was ich schade finde, ist diese nicht vorhandene Trennung zwischen Journalist und Interviewpartner. Da verrutscht man leicht und macht das Lesen schwierig.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*


CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*
Kontakt: Reporter Forum e.V. | Sierichstr. 171 | 22299 Hamburg