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Ullrich Fichtner „Das letzte Gefecht

Für diesen Text erhielt Ullrich Fichtner den Egon-Erwin-Kisch-Preis 2004

Saddam Hussein versprach Amerika einen langen, verlustreichen Krieg und war nach nur drei Wochen geschlagen. Wo war die Streitmacht des Irak? Wo blieb die Gegenwehr? Ein Kommandeur der Republikanischen Garde im Einsatz vor Tikrit gibt Antworten.

Als die Amerikaner beginnen, "Selbstmord an den Mauern Bagdads" zu begehen, tritt Abu Muschs Kompanie der Republikanischen Garde 180 Kilometer nördlich der irakischen Hauptstadt zum Frühsport an. Es ist der 6. April, die Truppe steht um 7.30 Uhr im Hof der Hauptkaserne von Tikrit, Saddams und Saladins Heimatstadt, klein liegt der Ort unter einem großen Himmel in flacher Steppe bis zum Horizont.

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Ullrich Fichtner


Ullrich Fichtner, Jahrgang 1965, ist seit 2001 Reporter beim SPIEGEL, seit 2011 mit Dienstsitz New York, zuvor Paris. Er volontierte bei der Frankenpost Hof, arbeitete während des Studiums für Regionalzeitungen und in der DDR-Wendezeit im Berliner Büro der Associated Press. In den neunziger Jahren Berlin-Korrespondent der Frankfurter Rundschau, danach ZEIT-Redakteur. Seine Reportagen wurden drei Mal mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet, zudem erhielt er den Theodor-Wolff- und drei Mal den Henri-Nannen-Preis.
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Das letzte Gefecht (Link)

erschienen in:
###ARTICLE_PUBLISHER###,
am 12.05.2003

 

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