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15.07.18

Die Workshops zum Nachhören

Foto: Carsten Dammann



Engagiert, offenherzig, ehrenamtlich... teilen seit 2007 die Besten der Branche ihre Expertise. Und geben ihr Wissen, über die Audio-Files unten, weiter an die Besucher des Reporter-Workshops.

Zwei Hinweise:
1. Die Workshops, die mit Kamera aufgezeichnet wurden, werden im Spätsommer auf der Seite der Reporterfabrik veröffentlicht.
2. Andere fehlende Workshops können wir aus rechtlichen Gründen leider nicht veröffentlichen.


WORKSHOPS 1


1C) Richard Gutjahr (frei): Denunziere den Messenger – wie soziale Medien zu Waffen werden.
Teil 1     Teil 2     Teil 3     Teil 4     Teil 5

1D) Carsten Hauptmeier, Gabriele Knetsch, Marion Ammicht (DJS), Jörg Sadrozinski (Reporterfabrik), Juliane von Reppert-Bismarck (Lie Detectors), Wilfried Ruetten (ehem. Leiter des European Journalism Centre): Wie Journalisten die Medienkompetenz von Schülern verbessern können.
Teil 1     Teil 2     Teil 3     Teil 4     Teil 5

1E) Michael Ebert (SZ-Magazin): „Ich hab Mist gebaut – zehn große Fehler, die Journalisten unterlaufen sind, wie sie mit diesen Fehlern umgegangen sind, und was sich daraus lernen lässt.
Teil 1     Teil 2     Teil 3     Teil 4     Teil 5


WORKSHOPS 2

2B) Eva Wolfangel (frei): Gibt es eine systematische Benachteilung von Frauen im Journalismus – und wie kann man Reporterinnen stärken?
(mit Anette Dowideit, Anne Roth, Elena Erdmann, Sebastian Matthes, Andreas Wolfers)
Teil 1     Teil 2     Teil 3     Teil 4     Teil 5     Teil 6

2C) Thomas Schulz (Der Spiegel), Richard Gutjahr (frei): Facebook und der Journalismus – zu Gast bei Feinden?
Teil 1     Teil 2     Teil 3     Teil 4     Teil 5


WORKSHOPS 3

3C) Sylke Gruhnwald (Republik), Maire-Louise Timcke (Berliner Morgenpost): Datenjournalismus – wie aus Zahlen, Dokumenten und Tönen Geschichten werden.
Teil 1     Teil 2     Teil 3     Teil 4     Teil 5

3F) Sonja Zekri (Süddeutsche Zeitung): Katastrophen, Schicksalsschläge, Elend – über das Unaussprechliche schreiben.
(Textworkshop mit Texten der Teilnehmer)
Teil 1     Teil 2     Teil 3     Teil 4     Teil 5     Teil 6


WORKSHOPS 4


4D) Jonathan Sachse, Justus von Daniels (Correctiv): Wem gehört Hamburg? Wie man zusammen mit Bürgern recherchiert.
Teil 1     Teil 2     Teil 3     Teil 4     Teil 5


WORKSHOPS 5


5B) Laura Meschede (frei): Wie man über Themen schreibt, von denen man zunächst keine Ahnung hat.
Teil 1     Teil 2     Teil 3   


WORKSHOPS 6


6A) Lena Niethammer (frei), Dirk Gieselmann (frei): Was andere besser können als wir, was Journalisten bei anderen Disziplinen klauen sollten.
Teil 1     Teil 2     Teil 3     Teil 4     Teil 5

6B) Yasemin Yüksel, Sandra Sperber (Spiegel Online): Authentisch erzählen im Podcast – Storytelling im „Stimmenfang“ von Spiegel Online.
Teil 1     Teil 2     Teil 3     Teil 4     Teil 5

6D) Jennifer Wilton, Jan Lindenau (Die Welt): Von Terroropfern bis zu Wutbürgern – mit Menschen reden, die nicht reden wollen.
Teil 1     Teil 2    



Workshop 2018 - Die Fotos



Mehr als 300 Journalisten sind am vergangenen Wochenende zusammengekommen, um zu diskutieren, um sich auszutauschen, um voneinander zu lernen und um gemeinsam zu feiern. Dabei sind viele schöne Fotos entstanden, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Fotos: Carsten Dammann



Reporter-Workshop 2018 - Programm

Foto: Daniel Wolcke



Am Freitag und Samstag, 15./16. Juni, findet beim "SPIEGEL" in Hamburg der diesjährige Reporter-Workshop statt.

Das Motto in diesem Jahr lautet:

"Wie Journalisten Vertrauen verlieren und gewinnen"




PROGRAMM

Das aktuelle Programm ist nun online:  http://reporter-forum.de/rw18/ Die Informationen zu den Referenten und den einzelnen Workshops werden in den kommenden Wochen laufend von uns aktualisiert.



Reporter-Workshop 2018 in Hamburg

Foto: Daniel Wolcke



Der Reporter-Workshop findet statt am

Freitag/Samstag, 15./16. Juni 2018
,

wie immer beim SPIEGEL in Hamburg.


Motto: "Wie Journalisten Vertrauen verlieren und gewinnen"


Mit dabei: Deniz Yücel, Jessica Parker, Markus Feldenkirchen, Doris Dörrie, Teresa Bücker, Tilo Jung, Lara Fritzsche, Heike Faller, Richard Gutjahr, Cordt Schnibben und viele andere. Themen u.a.: Recherchen zu #MeToo, Sexismus in Redaktionen, Paradise Papers, Facebook und Journalismus, Rechtspopulismus in Medien, Reporterinnen und Preise, Fotografen und Nähe, NGO-Journalismus, viel Handwerk: Dramaturgie, Interview, erster/letzter Satz, Emotionen, Podcast.

Das Programm geht voraussichtlich Ende April online.


Die Anmeldung ist möglich per E-Mail am Montag, 14. Mai, 12 Uhr. Die Teilnehmerplätze sind auf 300 begrenzt. Schnelligkeit wird belohnt: Die ersten 300 Anmeldungen erhalten eine Zusage. Teilnehmerbeitrag: 135 Euro.


Weitere Infos erfahren Sie hier oder über unseren Newsletter, für den Sie sich unter kontakt[at]reporter-forum[Punkt]de anmelden können.



Mittendrin! Ausschreibung Masterclass Wissenschaftsjournalismus



Die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Reporter-Forum e.V. schreibt zum dritten Mal die Masterclass "Wissenschaftsjournalismus" aus. Thema in diesem Jahr: "Mittendrin! Zuhören und Beteiligen – Community-Building im Wissenschaftsjournalismus".

Die Ausschreibung richtet sich an erfahrene festangestellte und freie Journalisten, die sich zu Community-Building weiterbilden wollen und ein Konzept oder einen Prototypen für "Wissenschaftsjournalismus Mittendrin" entwickeln möchten. Die Masterclass wird vom Journalisten Christian Schwägerl geleitet. Das Programm bietet bis zu 30 Interessenten einen intensiven Austausch mit Vordenkern und Innovatoren im Journalismus und aus Community-Projekten.

Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Die Bewerbungsfrist ist der 15.04.2018.

Zur Ausschreibung geht es HIER.

Zum Bewerberportal geht es HIER.


Web-Akademie für Journalismus gegründet



Seit einigen Monaten basteln wir und andere an einem größenwahnsinnigen Projekt: wir bauen im Netz eine Web-Akademie des Journalismus auf, für Nicht-Journalisten und Journalisten. Sie heißt „Reporterfabrik“ und hat vier Ziele: Grundlagen des journalistischen Handwerks vermitteln, die Funktionsweise von sozialen und klassischen Medien durchschaubar machen, Versuche der Desinformation erkennbar machen, Fortbildung und Erfahrungsaustausch von Journalisten.

Es ist der Versuch, die aufklärerische, konstruktive, solidarische Vision des Netzes zu verteidigen gegen die dunkle Seite, gegen Hass, Fake-News, Desinformationen und Trash, eine Plattform zu schaffen für eine redaktionelle Gesellschaft, in der Vierte und Fünfte Gewalt nicht gegeneinander arbeiten, sondern miteinander recherchieren, kritisieren, aufklären. Reporterforum und Correctiv sind die Träger des Projekts, der Kreis der Unterstützer reicht von Chefredakteuren wie Giovanni di Lorenzo („Die Zeit“), Klaus Brinkbäumer („Der Spiegel“), Christian Lindner („Rhein-Zeitung“), Mathias Müller von Blumencron („FAZ“), Wolfgang Krach („Süddeutsche Zeitung“) bis zu Bloggern wie Richard Gutjahr oder Netzjournalisten wie Teresa Bücker („Edition F“) oder Constantin Seibt (Projekt R); vom Telekom-Vorstand Claudia Nemat bis zur Schriftstellerin Doris Dörrie; vom Medienunternehmer Sebastian Turner bis zu den Professoren Dr. Christoph Meinel (Hasso-Plattner-Institut), Dr. Bernhard Pörksen (Uni Tübingen), Dr. Sönke Knutzen (Hamburg Open Online University) und dem Leiter der Henri-Nannen-Schule, Andreas Wolfers; von den TV-Moderatoren Claus Kleber (ZDF) und Armin Wolf (ORF) bis zur Werbeunternehmerin Karen Heumann (Thjnk) und der CEO Julia Jäkel (Gruner+Jahr).

Wir wollen mit Journalistenschulen und Volkshochschulen kooperieren. In dieser Phase sind wir damit beschäftigt, die nötigen Gelder aufzutreiben und mit eLearning-Spezialisten die Tools der Reporterfabrik zu entwickeln.

Wer glaubt, durch spezielle Kenntnisse, journalistische oder pädagogische Kompetenz einen Beitrag leisten zu können, bitte melden, bei Cordt Schnibben oder David Schraven, beim Reporterforum oder bei Correctiv. Und bitte das Konzept teilen!


HIER geht es zum Konzept, Link bitte teilen: bit.ly/2jkHofK





Die besten Reportagen des Reporterpreises als Buch



Seit 2009 vergibt das Reporter-Forum den Deutschen Reporterpreis. Jetzt ist in Kooperation mit dem Ankerherz Verlag ein Buch mit preisgekrönten Reportagen entstanden. Es trägt den Titel "Ins Herz der Welt" und bringt einige der besten Reporter zusammen, die in den letzten Jahren mit dem Reporterpreis ausgezeichnet worden sind. 

Aus dem Vorwort:

"Gute Reportagen fangen die Zeit ein, sehr gute Reportagen frieren die Zeit ein, und wenn man sie auftaut, Jahre später, dann sind sie immer noch so wahr, wie sie waren, als sie geschrieben wurden. Seit 2009 vergibt das Reporter-Forum den Deutschen Reporterpreis, in acht Kategorien werden die besten Reportagen, Essays und Interviews ausgezeichnet.
Die besten Reportagen der sechs Jahre sind in diesem Buch versammelt, nicht nur, weil sie gut geschrieben sind, auch, weil sie große Geschichten erzählen, die es wert sind, wieder aufgetaut zu werden. Einen Moment der Wahrheit einzufangen und einzufrieren, der etwas Wichtiges erzählt über die Menschen, über die Geschichte, über die Welt, das ist die Aufgabe der Reportage und das verbindet diese Texte.
Martin Walser hat über Reportagen geschrieben, sie lieferten eine „Tatsachennähe, die nicht zur Meinung schrumpft, sondern zur Erfahrung wird“, besser kann man nicht sagen, was eine gute Reportage leisten muss. Jede gute Reportage beginnt mit guter Recherche, nicht nur schöne Sprache macht eine Reportage gut, sondern die Geschichte, die mit der schönen Sprache erzählt wird.

[...]

Gibt es große Trends in der Entwicklung der Reportage? Ja, vier Trends verändern die Reportage, machen sie noch interessanter und vielseitiger. Zum Ersten: Die Entdecker sind dabei, die Tautologen zu verdrängen. Die Tautologen, das sind die Edelfedern und die Schönschreiber, die glauben, allein die Kraft ihrer Sprache reicht, um immer wieder dieselben Geschichten erzählen zu können, vom Tod, vom Verbrechen, vom Alkohol, Geschichten aus dem Altersheim, dem Arbeitsamt, der Bahnhofsmission, also diese Sozialreportagen, die heute jeder Computer von allein schreiben kann. Lange saß ich in der Jury des Egon-Erwin-Kisch-Preises und konnte in den letzten beiden Jahrzehnten beobachten, wie sich unter den besten Reportern der Republik immer mehr Entdecker profilierten, Reporter also, die an ihre Texte kommen durch einen investigativen Spürsinn für das Unerzählte.
Das ist der heroische Impetus der Reporter: Man will dort sein, wo sich die Gischt der Geschichte bricht. Kisch hat damals vom gesellschaftlichen Experiment in der Sowjetunion erzählt, aus dem dynamischen Amerika, vom Aufbruch in Asien, und heute ist Asien wieder ein großer Steinbruch für Geschichten, aber auch die Hirnforschung oder die Finanzwelt.
Die Sujets vieler Reportagen stammen noch aus der guten alten Männerwelt: Boxen, Krieg, Industriekapitäne, und es gibt immer noch wesentlich mehr Reporter als Reporterinnen. Aber, zweitens, das ändert sich. Denn Frauen haben bessere Voraussetzungen für den Beruf des Reporters, jeder Mann erzählt seine Geschichte lieber einer Frau, und jede Frau doch sowieso. Wir haben viele Reporterinnen, die in Krisengebiete wollen. Derzeit werden in den Journalistenschulen zwei Drittel Frauen aufgenommen und nur ein Drittel Männer.
Der Mythos will ja, dass der Reporter der Einzelgänger ist, der lonesome cowboy, auch das, drittens, ändert sich. Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, ein sehr großes Thema wie den 11. September, den Irakkrieg oder die Finanzkrise im Team zu erzählen, weil nur so die Widersprüchlichkeit der Wirklichkeit erzählt werden konnte. Der durch die Welt ziehende einsame Cowboy ist da überfordert. Die moderne Reportage braucht die Gang und den Einzelgänger.
Der Leser will die Authentizität, die aus gelebter Zeitzeugenschaft resultiert. Ein Reporter soll mir als denkende Kamera vermitteln, was er erlebt hat, sodass ich das Gefühl habe, dabei gewesen zu sein. Das ist wie bei einem Unfall, den man im Vorbeifahren sieht: Man will alles wissen, Teil werden eines Vorgangs, der eigentlich schon abgeschlossen ist. Um Texte zu schreiben, die für Leser zur Erfahrung werden können, muss der Reporter ihm wie eine denkende Kamera Wirklichkeit vermitteln. Das Wort war dabei immer der Stolz des Reporters, dann kamen Fotos dazu, zunächst misstrauisch betrachtet vom Reporter, weil er sein Handwerk bedrängt und bedroht sah. Bald musste der schreibende Reporter mitansehen, wie ein mächtiger Konkurrent ihm die Leser stahl: der filmende Reporter des Fernsehens, der vieles konnte, was das gedruckte Wort nicht kann.
Und gerade erleben wir, viertens, die nächste kühne Stufe in der Evolution des Reporters: Die Digitalisierung des Journalismus verändert ihn, sein Handwerk, meinetwegen auch seine Kunst, auf revolutionäre Weise. Wenn der Reporter das Netz nicht als Bedrohung sieht, sondern als Herausforderung, dann kann er erzählen wie kein Reporter vor ihm. Er kann Wort, Foto und Video so mischen, dass für den Leser und Betrachter Wirklichkeit vielschichtiger wirksam wird als je zuvor.

[...]

Reporter aller Länder, schreibt um euer Leben, verändert euch! Ihr geht spannenden, stürmischen, ruhmreichen Zeiten entgegen, wenn eure Texte herausragen aus dem Brei all jener Reportägchen, die sich so ähneln wie ein Big Whopper dem anderen. Herausragende Texte zur Diskussion zu stellen, das ist der eigentliche Sinn des Deutschen Reporterpreises, weil wir daran glauben, dass das gute Beispiel der beste Weg ist zu besserem Journalismus, und zu Zeitungen, Zeitschriften und Websites, die so viele Leser finden, wie sie verdienen."


Neugierig geworden?


Hier geht's zum Buch: 


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Das Reporter-Forum ist eine Bürgerinitiative für guten Journalismus.

Es wird unterstützt vom Augustinum und der Robert Bosch Stiftung.

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Termine 2018



15./16. Juni
Reporter-Workshop 2018
beim SPIEGEL 

Anfang September
Ausschreibung 
Deutscher Reporterpreis 2018

3. Dezember
Verleihung
Deutscher Reporterpreis 2018



Masterclass Wissenschaftsjournalismus


Vor einem Jahr haben die Robert Bosch Stiftung und das Reporter-Forum die Masterclass Wissenschaftsjournalismus ins Leben gerufen. Gemeinsam wollten wir ausloten, wie sich komplexe Wissenschaftsthemen auf neue Art erzählen lassen. Zehn Reporter-Teams, ausgewählt von einer Jury,
erhielten Recherche-Stipendien. Referenten mit internationalem Renommee schulten sie in multimedialem Storytelling, dann machten sie sich ans Werk, unterstützt vom Leiter der Masterclass, dem Wissenschaftsautoren Christian Schwägerl.

Jetzt sind die zehn Arbeiten fertig. Wir möchten Sie einladen, sie in Augenschein zu nehmen, auf dieser eigens gebauten Seite: HIER.



 

Kontakt: Reporter Forum e.V. | Sierichstr. 171 | 22299 Hamburg