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16.05.12

Workshop 2012: Die Zukunft des Journalismus - teuer auf Papier, umsonst im Netz?


Das Reportertreffen in Hamburg (14. und 15. Juni) wird sich in Plenen, Diskussionen und Workshops auf vielfältige Weise beschäftigen mit der Frage, wie Zeitungen und Zeitschriften auch zukünftig genügend Leser finden - und wie sich Qualitätsjournalismus im Netz finanzieren kann.


Aus dem Programm:

Die Tageszeitung von morgen (Frank Schirrmacher, FAZ)
Teuer auf Papier, umsonst im Netz? (Thesen von Miriam Meckel)
Mythen des Onlinejournalismus ( Matthias Müller von Blumencron, spiegel online)
Wie funktioniert ein modernes Magazin? ( Dominik Wichmann, stern, Christoph Amend, Zeit-Magazin)
Weniger erzählen, mehr einordnen! (Bernd Ulrich, Die Zeit)
Der Kampf um junge Leser ( Michael Ebert, Neon)
Die multimedialen Reporter ( Amy O'Leary, New York Times)
Die Suche nach Wahrheit ( Jon Lee Anderson, The New Yorker)
Wider die redaktionelle Lethargie (Stephan Lebert, Die Zeit, Andreas Lebert, Brigitte)
Dramaturgische Intelligenz - wie man gute Texte besser macht (Cordt Schnibben, Der Spiegel)
Die essayistische Reportage (Georg Diez, Der Spiegel)
Rechercheworkshops u. a. mit Wolfgang Bauer, Boris Kartheuser, Jonathan Stock, Henning Sußebach
Themenworkshops u. a. mit Doris Dörrie, Ismene Poulakos, Helge Malchow, Ullrich Fichtner
Textworkshops u. a. mit Sabine Kartte, Beate Lakotta, Susanne Schneider, Tanja Stelzer, Horst von Buttlar, Klaus Brinkbäumer, Ariel Hauptmeier, Peter Sartorius, Lorenz Wagner
Printmagazine auf Tablets - Fallstudien über SZ, GEO, FAZ, Spiegel

Und: Die Zukunft des Journalismus, teuer auf Papier, umsonst im Netz? Diskussion zwischen Miriam Meckel, Ines Pohl, Jakob Augstein, Frank Schirrmacher, Giovanni di Lorenzo, Stefan Niggemeier, Georg Mascolo

Beginn: Donnerstag, 14.Juni um 14 Uhr, Ende am Freitag, 15. Juni, gegen 19 Uhr.

Im Haus des “Spiegel” in Hamburg

Teilnahmespende für Redakteure 100 Euro, für Freie 60 Euro.

Anmeldung ab Montag, 7. Mai 2012, 12 Uhr, über die Mailadresse workshop@reporter-forum.de

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Ein Augenblick im August

Rubrik: Gern gelesen

Vom Blitz getroffen: Wie ein Mensch danach lebt

Etwa 50 Menschen werden in Deutschland jährlich vom Blitz getroffen. Viele von ihnen tragen ein Leben lang Schäden davon. Karin Steinberger beschreibt in ihrer Reportage das Leben eines vom Blitz Getroffenen. mehr...


Warum wir schreiben

Ende 2010 wurde nach 46 Jahren die Wochenzeitung "Rheinischer Merkur" eingestellt. In der letzten Ausgabe schreiben die vier Kulturredakteure, warum sie schreiben. Georg Löwisch hat es gern gelesen. mehr...


Die Sache mit Marc

Rubrik: Bücher

Der 2011 verstorbene Reporter Marc Fischer. Foto: E. Hirsch

Vor einem Jahr starb der Reporter Marc Fischer. "Die Sache mit dem Ich", erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, ist eine Sammlung seiner besten Texte. Cordt Schnibben hat das Vorwort geschrieben. mehr...


Die Sache mit Michael Stipe

"Sind Sie schwul, Herr Stipe?" - Diese Frage geht Marc Fischer nicht aus dem Kopf. Es ist die einzige Frage, über die noch Unsicherheit herrscht, wenn es um Michael Stipe geht, über den sonst alles gesagt ist. "Sind Sie schwul, Herr Stipe?" - Die Frage begleitet den Reporter zum Termin mit dem R.E.M. Sänger. Ob sie beantwortet wird? mehr...


Der gelenkte Blick

Rubrik: Wie man's macht

Das wichtigste beim Schreiben ist das Denken, sagt Dirk Kurbjuweit, langjähriger Leiter des „Spiegel“-Hauptstadtbüros. Das fortwährende und gründliche Durchdringen der Geschichte. Das beginne mit der Auswahl des richtigen Themas. Das gehe weiter mit der Entscheidung, welchen Ausschnitt man wählen möchte. „Die ganze Angela Merkel ist bekannt“, sagt Kurbjuweit in seinem Referat, gehalten auf dem Reporter-Workshop 2011, erst, wenn er sich auf eine bestimmte Facette ihrer politischen Persönlichkeit konzentriere, werde es interessant. Kurbjuweit wählt darum gern zentrale Begriffe, Leitmotive, die seinen Blick während der Recherche lenken, „um die Realität nicht zur Gänze wahrnehmen zu müssen.“ Denn: „Schreiben ist weglassen." Was Dirk Kurbjuweit sonst noch gesagt hat? Hören Sie hier. mehr...


Alternative Erzählformen im Fotojournalismus

Rubrik: Theorie

Allan Sekula: Waiting for Tear Gas / Warten auf Tränengas

Wer sich mitten im kalten November auf dem kanadischen Highway 175 dem kleinen Ort Chicoutimi in der Provinz Quebec nähert, muss schon ein besonderes Interesse an beeindruckenden Bildgeschichten mitbringen. Zum zweiten Mal findet hier – abseits der kulturellen Zentren dieses riesigen Landes – das international renommierte Foto-Festival ZOOM statt. Es vereint siebzehn Ausstellungen sowie Seminare und Vorträge. Die Leuchttürme des Fotojournalismus – World Press Photo 2011, National Geographic und die New Yorker Fotoagentur VII – sind hier vertreten. Nora Berning über das kanadische Foto-Festival ZOOM und die narrative Kraft des Anti-Fotojournalismus. mehr...



Reader zur Pfister-Debatte


Es war die wichtigste Reportage-Debatte seit langem. Anfang Mai wurde René Pfister der Kisch-/Nannen-Preis erst zu- und dann aberkannt. Er hatte die Einstiegsszene rekonstruiert, das aber nicht kenntlich gemacht hatte. In den Tagen und Wochen darauf wurde leidenschaftlichen gestritten: über Reporter-Handwerk und Jury-Hybris, über Schreib-Freiheiten und die Grenzen des Erlaubten. Weil diese Debatte so lehrreich ist, haben wir einen Reader mit den wichtigsten Beiträgen zusammengestellt. Und zudem drei Autoren gebeten – sie sind selbst nicht Teil des Gemenges -, die Standpunkte einzuordnen: Bernhard Pörksen, Professor aus Tübingen, Georg Brunold, Experte für literarische Reportagen, und Nora Berning, eine junge Narratologin. Bitte laden Sie den Reader als pdf-Dokument hier herunter.



 

Kommentare

Rudi, 11.05.2012, 17:58 Uhr:

Ich habe an Dich geglaubt und bin so stolz auf Dich, Rudi
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Monika, 15.12.2011, 14:11 Uhr:

Lieber Uwe, herzlichen Glück-wunsch zu Deinem Preis und Erfolg mit "Texas Blues" Ich habe an Dich geglaubt und bin so stolz auf Dich! Deine M.

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